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Deutsche Snowboarder haben schon zwei WM-Tickets gelöst

Deutsche Snowboarder haben schon zwei WM-Tickets gelöst

Lech. Einen Tag nach David Speiser hat auch Konstantin Schad beim Snowboardcross-Weltcup in Österreich die WM-Norm erfüllt. Der Sportler aus Fischbachau belegte gestern in Lech den elften Platz und erreichte damit das geforderte Top-16-Resultat. Der Oberstdorfer Speiser war am Dienstag Fünfter geworden

Lech. Einen Tag nach David Speiser hat auch Konstantin Schad beim Snowboardcross-Weltcup in Österreich die WM-Norm erfüllt. Der Sportler aus Fischbachau belegte gestern in Lech den elften Platz und erreichte damit das geforderte Top-16-Resultat. Der Oberstdorfer Speiser war am Dienstag Fünfter geworden. "Dass es gleich im ersten Anlauf mit dem WM-Ticket geklappt hat, ist natürlich super", sagte der Olympia-Achte von Vancouver Gestern musste er sich als Zweiter der Qualifikation am Ende mit Rang 25 begnügen. Der Sieg ging an Luca Matteotti aus Italien. Bei den Damen siegte die Kanadierin Dominique Maltais; eine Deutsche war nicht am Start.Nur in Lech und kommende Woche in Telluride/USA konnte und kann das nationale WM-Qualifikations-Kriterium von mindestens einem Top-16-Resultat erfüllt werden. Daher freute sich Trainer Gernot Raitmair, dass schon früh "eine Menge Druck vom Team" genommen wurde. Am Freitag und Samstag geht es im Snowboard-Weltcup weiter. Dann startet auch das deutsche Race-Team im italienischen Limone Piemonte in seine Freiluftrennen. Mit dabei ist nur zwölf Wochen nach der Geburt ihres Sohnes Amelie Kober, Olympia-Zweite von 2006 im Parallel-Riesenslalom. dpa