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Deutsche "Schmetterlinge" im Halbfinale

Deutsche "Schmetterlinge" im Halbfinale

Belgrad. Erneutes Jubeltänzchen der deutschen Volleyball-Frauen, Freudenschrei von Bundestrainer Giovanni Guidetti: Dank einer souveränen Vorstellung haben die "Schmetterlinge" den Einzug ins EM-Halbfinale perfekt gemacht und dürfen weiter von der ersten Medaille seit 2003 träumen

Belgrad. Erneutes Jubeltänzchen der deutschen Volleyball-Frauen, Freudenschrei von Bundestrainer Giovanni Guidetti: Dank einer souveränen Vorstellung haben die "Schmetterlinge" den Einzug ins EM-Halbfinale perfekt gemacht und dürfen weiter von der ersten Medaille seit 2003 träumen. Guidettis Schützlinge ließen sich gestern im Viertelfinale in Belgrad auch von Außenseiter Tschechien nicht aufhalten und feierten mit dem 3:0 (25:18, 25:20, 25:17) den vierten Sieg im vierten EM-Auftritt."Der Druck war hoch für uns, und wir haben sicherlich nicht unser bestes Spiel gemacht", sagte Guidetti. "Aber dennoch haben wir klar gewonnen, das spricht für uns. Jetzt schauen wir auf die beiden Spiele, die bei dieser EM noch kommen. Da wollen wir auch noch etwas erreichen." In der Vorschlussrunde am Samstag wartet nun mit Titelverteidiger Italien ein richtig dicker Brocken. "Wir wissen natürlich, dass dies wieder ein sehr schwieriges Spiel für uns wird", sagte Spielführerin Margareta Kozuch. "Aber wissen genauso, dass wir das Match auch gewinnen können."

Als klarer Favorit waren die deutschen Frauen in das Kräftemessen mit dem Weltranglisten-21. gegangen, doch zunächst hielt der Außenseiter mächtig dagegen. Bis Mitte des ersten Satzes lag Tschechien vor allem dank einer geringen Fehlerquote knapp in Front. Doch mit dem Selbstvertrauen der starken Vorrunde im Rücken ließen sich die Frauen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) nicht aus der Ruhe bringen. Mit einem energischen Zwischenspurt setzten sie sich ab und brachten den ersten Durchgang noch klar nach Hause.

Nun lief es im deutschen Spiel besser. Zwar wehrten sich die Tschechinnen heftig, doch die DVV-Frauen setzten sich rasch mit bis zu fünf Punkten ab. Tschechien blieb dran, am Ende machte Christiane Fürst mit einem satten Block aber auch den zweiten Satzgewinn klar. Der dritte Durchgang war dann nur noch Formsache. dpa