Deutsche Hoffnungen ruhen auf Andreas Raelert

Kailua-Kona. Das härteste Triathlon-Rennen der Welt soll wieder zu einem deutschen Triumphzug werden. Vier Jahre nach dem zweiten Erfolg von Normann Stadler ruhen die schwarz- rot-goldenen Hoffnungen beim Ironman-Klassiker auf Hawaii auf Andreas Raelert

Kailua-Kona. Das härteste Triathlon-Rennen der Welt soll wieder zu einem deutschen Triumphzug werden. Vier Jahre nach dem zweiten Erfolg von Normann Stadler ruhen die schwarz- rot-goldenen Hoffnungen beim Ironman-Klassiker auf Hawaii auf Andreas Raelert. Nach Platz drei im Vorjahr steht der Rostocker vor dem Wettkampf über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen in der Nacht zu Sonntag (0.20 Uhr, live bei HR) iim Fokus. "Ich bin der festen Überzeugung, dass ich das Potenzial habe, an einem perfekten Tag gewinnen zu können", sagt Raelert. Der 34-Jährige gilt als Shootingstar der Szene. Gleich bei seiner Premiere in den Lavafeldern von Kona trumpfte der zweimalige Olympia-Teilnehmer über die Kurzdistanz auf. "80 Prozent des Rennens werden im Kopf entschieden", sagt Raelert, der im Vorjahr den späteren Sieger Craig Alexander erst auf der Marathon-Strecke ziehen lassen musste. Der australische Gewinner der beiden Vorjahre zählt zusammen mit Landsmann Chris McCormack, Sieger von 2007, zu den Favoriten. Doch ist die Konkurrenz bei den Männern wohl so groß wie noch nie. "Ich denke, zehn bis 15 Athleten können das Rennen gewinnen", sagte Raelert. Neben ihm zählen mit Timo Bracht, dem zweifachen Champion Stadler und dem Sieger von 2005, Faris Al-Sultan, drei weitere deutsche Athleten zu den Kandidaten für eine vordere Platzierung. dpaNach Auskunft der Saarländischen Triathlon Union nehmen drei Saarländer am Ironman teil: Nicole Woysch, Monika Weihs und Gerd Heisel.

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