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Deutsche Handballer haben EM-Qualifikation fast in der Tasche

Deutsche Handballer haben EM-Qualifikation fast in der Tasche

Innsbruck. Die deutschen Handballer haben mit einem leidenschaftlichen Auftritt Kurs auf die EM 2012 in Serbien genommen. Im vorletzten Qualifikationsspiel der Gruppe 5 besiegte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gestern Abend in Innsbruck den zuvor ungeschlagenen Tabellenführer Österreich mit 28:20 (15:8)

Innsbruck. Die deutschen Handballer haben mit einem leidenschaftlichen Auftritt Kurs auf die EM 2012 in Serbien genommen. Im vorletzten Qualifikationsspiel der Gruppe 5 besiegte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gestern Abend in Innsbruck den zuvor ungeschlagenen Tabellenführer Österreich mit 28:20 (15:8). Dem Weltmeister von 2007, dem bei einer Niederlage das erste EM-Aus der Geschichte gedroht hätte, reicht nun am Sonntag (15.15 Uhr/ZDF) in Trier ein Zähler gegen das punktlose Lettland.In der mit 8000 Zuschauern ausverkauften Innsbrucker Olympiahalle warf Pascal Hens (6) die meisten Tore für die deutsche Mannschaft. Heiner Brand hatte im Spiel seines Teams einzig eine Schwächephase nach der Halbzeit zu bemängeln. "Das hätte nicht passieren dürfen", sagte der scheidende Bundestrainer, der in Trier seinen Abschied feiern wird. "Wir haben uns selbst in Probleme gebracht. Das kann auch mal schiefgehen."

Die EM findet vom 15. bis 29. Januar in Serbien statt. Nur dort kann sich die deutsche Mannschaft auch noch den Platz für eines von drei Qualifikationsturnieren für die Olympischen Spiele in London sichern. Vor seinem vorletzten Einsatz als Bundestrainer hatte Brand seine Spieler eindringlich vor der Stärke der Österreicher gewarnt, die im Hinspiel in Göppingen ein 26:26 erreicht hatte. Im Gegensatz zum Hinspiel ließ sich die deutsche Mannschaft aber nicht überraschen. Im Angriff agierte Hens unwiderstehlich und warf allein bis zur 12:5-Führung (22.) bereits fünf Tore. Nach der Pause drohte die Partie zu kippen, als der komfortable 15:7-Vorsprung (28.) auf 19:17 (46.) schmolz. Die Deutschen überstanden aber dank des glänzenden Torhüters Silvio Heinevetter diese Phase und feierten einen verdienten Sieg. dpa