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Biathlon-Weltcup
Biathleten sagen Fourcade und Bö den Kampf an

Pokljuka. Deutsches Team geht zuversichtlich in die neue Saison. dpa

Die deutschen Biathleten wollen in der am Sonntag beginnenden Weltcup-Saison die Dominanz von Martin Fourcade aus Frankreich und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen beenden. „Wir im deutschen Team haben uns vorgenommen, die beiden in dieser Saison mehr zu ärgern“, sagt Benedikt Doll vor dem Auftakt im slowenischen Pokljuka.


Im vergangenen Winter hatten der fünfmalige Olympiasieger Fourcade (1116 Punkte) und Bö (1027), der Einzel-Olympiasieger von Pyeongchang, die Konkurrenz im Gesamtweltcup deklassiert. Dritter war der Russe Anton Schipulin (697), der beste Deutsche Arnd Peiffer (668) war Vierter. „Fourcade und Bö waren in der vergangenen Saison total dominant. Wenn sie perfekte Rennen abliefern, ist es sehr schwer, sie zu schlagen. Aber: neue Saison, neues Glück“, sagt Doll. Bei der WM 2017 in Hochfilzen hatte der 28-Jährige mit Gold über zehn Kilometer seinen bislang größten Erfolg gefeiert.

Ob sich die harte Arbeit während der Sommerlehrgänge oder des jüngsten Trainingslagers im norwegischen Sjusjoen auszahlen wird, erfährt das deutsche Team jedoch erst in den nächsten Tagen. Noch nicht am Sonntag, da in den Mixed-Wettbewerben (ab 12 Uhr/ARD und Eurosport) selten die besten Athleten in die Loipe geschickt werden. Eher ab Mittwoch, wenn die ersten Einzelrennen der Saison anstehen.



Auf seinen Star im Team, Laura Dahlmeier, muss der Deutsche Skiverband noch verzichten. „Die Mixed-Staffeln kommen für Laura noch zu früh. Ihren Fahrplan für die kommenden Wochen werden wir noch separat diskutieren“, sagt der sportliche Leiter Björn Weisheit.