Der VfL Wolfsburg will auch ohne Grafite das Achtelfinale erreichen

Moskau. Kein Geplänkel, kein Kalkül: Ein Punkt reicht, und der größte internationale Erfolg in der Geschichte des VfL Wolfsburg wäre perfekt. Doch auf ein kontrolliertes "Remis-Spiel" will sich der deutsche Fußball-Meister heute in der Champions League bei ZSKA Moskau (18.30 Uhr) nicht einlassen. "Auf Unentschieden zu spielen, ist noch nie gut gegangen

Moskau. Kein Geplänkel, kein Kalkül: Ein Punkt reicht, und der größte internationale Erfolg in der Geschichte des VfL Wolfsburg wäre perfekt. Doch auf ein kontrolliertes "Remis-Spiel" will sich der deutsche Fußball-Meister heute in der Champions League bei ZSKA Moskau (18.30 Uhr) nicht einlassen. "Auf Unentschieden zu spielen, ist noch nie gut gegangen. Wir wollen dort gewinnen", gab Nationalspieler Christian Gentner die Marschroute für das Duell mit den Russen aus. Die haben noch nie die Gruppenphase überstanden

Um ihr Ziel zu erreichen, muss die Mannschaft von Trainer Armin Veh aber vor allem in der Defensive besser spielen. Bei der 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Spieltag in der Bundesliga offenbarte die Abwehr Defizite. "Wenn wir in Moskau auch so stehen, haben wir ein Riesenproblem. Denn ZSKA ist ein anderes Kaliber", warnte Veh.

Nicht mit nach Moskau gereist ist Grafite (Foto: dpa). Der Brasilianer muss wegen seiner Roten Karte im Spiel gegen Besiktas Istanbul (0:0) aussetzen. Er hatte beim 3:1-Hinspielsieg gegen ZSKA alle Tore gemacht. Für ihn soll heute der Nigerianer Obafemi Martins spielen. dpa

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