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Der Tour droht der nächste Skandal

Paris. Drei Wochen lang zelebrierte sich der Radsport bei der 100. Tour de France mit Erfolg selbst, doch nur drei Tage nach dem Ende der Jubiläumsausgabe droht ein schweres Doping-Nachbeben. sid

Heute will die Anti-Doping-Kommission des französischen Senats ihren mit Spannung erwarteten Untersuchungsbericht veröffentlichen. In dem Report sollen die Ergebnisse anonymisierter Epo-Nachtests von Proben der Tour von 1998 veröffentlicht und den getesteten Profis zugeordnet werden. Die Proben waren 2004 mit neuen Testverfahren überprüft worden. Angeblich sind 57 Fahrer, darunter auch der frühere französische Star Laurent Jalabert, positiv.

Die Folgen könnten weitreichend sein, auch weil der Bericht womöglich Überraschungen bereithält. "Eventuell trifft es noch aktive Fahrer", sagt Ex-Profi Jörg Jaksche, der 2007 Doping gestanden hatte. Jens Voigt (Grevesmühlen) und der Australier Stuart O'Grady waren bei der Tour 2013 noch als Teilnehmer der Skandaltour von 1998, die Marco Pantani gewann, unterwegs. Der Bericht sollte ursprünglich am 18. Juli, dem Tag der Tour-Königsetappe nach Alpe d'Huez, veröffentlicht werden. Die Fahrervereinigung bat daraufhin um eine Verschiebung des Termins.