1. Sport
  2. Saar-Sport

Der SV Düren-Bedersdorf ist Bezirksligist

Der SV Düren-Bedersdorf ist Bezirksligist

Saarlouis. Des einen Freud, des anderen Leid. Treffender kann man die Relegationsspiele, in denen im saarländischen Fußball um die letzten Aufstiegsplätze gekämpft wird, wohl nicht überschreiben. So auch vergangenen Sonntag in Saarlouis, wo der SV Düren-Bedersdorf dem SSC Schaffhausen gegenüberstand. Als Preis ausgeschrieben: Ein Startplatz in der Bezirksliga Saarlouis

Saarlouis. Des einen Freud, des anderen Leid. Treffender kann man die Relegationsspiele, in denen im saarländischen Fußball um die letzten Aufstiegsplätze gekämpft wird, wohl nicht überschreiben. So auch vergangenen Sonntag in Saarlouis, wo der SV Düren-Bedersdorf dem SSC Schaffhausen gegenüberstand. Als Preis ausgeschrieben: Ein Startplatz in der Bezirksliga Saarlouis. Am Ende durfte sich der SV freuen.

Düren-Bedersdorf fand auf dem gepflegten Saarlouiser Rasen gut in die Partie und setzte Schaffhausen, das sich unter der Woche im ersten Relegationsspiel gegen den SV Güdingen mit 1:0 durchgesetzt hatte, von Beginn an unter Druck. Keine zehn Minuten waren gespielt, da musste Tobias Trunzler im Tor des SSC erstmals geschlagen hinter sich greifen: Stefan Slawik hatte eine Flanke von Florian Jäger mit Gefühl in die Maschen gelupft (10.). Nur fünf Minuten später aus spitzem Winkel das 2:0 - wieder hieß der Torschütze Stefan Slawik. "Danach haben wir zu lässig gespielt und waren nicht mehr so engagiert wie in der Anfangsphase", schildert Slawik den weiteren Spielverlauf. Anders der SSC Schaffhausen, der mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie fand und unmittelbar vor dem Pausentee durch Spielertrainer Wolfgang Laudwein den Anschlusstreffer schaffte (44.).

Nach der Halbzeitpause versuchte Schaffhausen mit Vehemenz, die Wende herbei zu führen, doch ein Foul an Roland Bettinger im SSC-Strafraum brachte die Vorentscheidung. Zwar scheiterte Slawik vom Elfmeterpunkt zunächst an Trunzler, doch gegen den Nachschuss war der SSC-Schlussmann machtlos (62.). Nachdem Manuel Walzinger Düren zwischenzeitlich mit 4:1 in Front gebracht hatte (66.), traf für Schaffhausen Sascha Riemenschneider (72.) zum 2:4. Für den 6:2-Endstand sorgten schließlich Walzinger mit seinem zweiten Treffer (79.) sowie Malthe Kochems (89.).

"Das ist einfach brutal: vergangenen Sonntag verspielen wir mit dem 2:3 in Fürstenhausen die Meisterschaft, und jetzt gehen wir hier so baden", war Schaffhausens Spielertrainer Wolfgang Laudwein geknickt. Dennoch ist der Trainer "stolz auf die Jungs, sie haben eine Riesensaison gespielt". Stolz war auch Uwe Kochems, der Trainer des SV Düren-Bedersdorf. "Wahnsinn: Als es aus der Winterpause ging, lagen wir sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz", erinnert er sich, "und jetzt haben wir tatsächlich den Aufstieg geschafft. Heute haben wir uns für die harte Arbeit belohnt." "Heute haben wir uns für die harte Arbeit der ganzen Saison belohnt."

Uwe Kochems,

SV-Trainer