1. Sport
  2. Saar-Sport

Der Pokalschreck schlägt wieder zu: Trier wirft St. Pauli raus

Der Pokalschreck schlägt wieder zu: Trier wirft St. Pauli raus

Trier. Das Moselstadion von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier wurde am Samstag im DFB-Pokal für den Favoriten wieder zur Stolperfalle. "Das war Wahnsinn", sagte Trainer Roland Seitz nach dem 2:1 (1:0) gegen Zweitligist FC St. Pauli. Ahmed Kubalas hatte vor 8457 Zuschauern das 1:0 erzielt (16. Minute). In der 87

Trier. Das Moselstadion von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier wurde am Samstag im DFB-Pokal für den Favoriten wieder zur Stolperfalle. "Das war Wahnsinn", sagte Trainer Roland Seitz nach dem 2:1 (1:0) gegen Zweitligist FC St. Pauli. Ahmed Kubalas hatte vor 8457 Zuschauern das 1:0 erzielt (16. Minute). In der 87. Minute traf der Ex-Saarbrücker Mahir Saglik für den Erstliga-Absteiger, im Gegenzug Martin Hauswald für Trier (89.). St. Paulis Trainer Andre Schubert sagte: "Die Eintracht hat den Sieg verdient, weil sie mit unbändigem Einsatz gespielt hat. Wir nicht."287 000 Euro sind Trier durch das Weiterkommen sicher. "Damit ist unser Saisonetat gedeckt und die Möglichkeit, noch einen Stürmer zu holen, größer geworden", erklärte Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi. Nach Platz zwei in der Vorsaison soll der Aufstieg her. In schlechter Erinnerung ist die Saison 2009/2010, als Trier im Pokal-Achtelfinale stand, danach 18 Spiele in Serie nicht gewann und nur in der Regionalliga blieb, weil drei Clubs keine Lizenz erhielten. "Der Pokal ist nur ein Bonus", warnte deshalb Pokalheld Rudi Thömmes. Triers heutiger Co-Trainer hatte mit seinen Toren in der Saison 1997/1998 Schalke 04 und Borussia Dortmund eliminiert. dpa