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Der Pokal bleibt in Bamberg

Der Pokal bleibt in Bamberg

Bamberg. Die Brose Baskets Bamberg haben zum dritten Mal in der Club-Geschichte den Pokal der Basketball Bundesliga gewonnen. Der deutsche Meister setzte sich gestern in eigener Halle in einem hoch dramatischen Endspiel gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig mit 69:66 (36:35) durch und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr

Bamberg. Die Brose Baskets Bamberg haben zum dritten Mal in der Club-Geschichte den Pokal der Basketball Bundesliga gewonnen. Der deutsche Meister setzte sich gestern in eigener Halle in einem hoch dramatischen Endspiel gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig mit 69:66 (36:35) durch und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Stechert Arena waren Anton Gavel und Predrag Suput mit je zehn Punkten beste Werfer bei den Franken. Bei den überraschend starken Braunschweigern kam Kevin Hamilton auf 20 Zähler. Platz drei ging an die Artland Dragons, die im kleinen Finale gegen Frankfurt mit 90:56 (52:34) siegten.9,8 Sekunden vor dem Ende sicherte Brian Roberts dem Favoriten mit zwei verwandelten Freiwürfen den dritten Titel in Serie nach Pokalsieg und Meisterschaft in der vergangenen Saison. Allerdings mussten die Franken gegen Braunschweig Schwerstarbeit verrichten. LaMarr Greer hatte für die Phantoms sechs Sekunden vor dem Ende die Chance zum Ausgleich. Sein Dreipunktwurf verfehlte aber das Ziel. Bambergs Reyshawn Terry sicherte sich den Rebound - und dann brachen in "Freak City" alle Dämme.

Schon im Halbfinale hatten die Bamberger alle Hände voll zu tun. Erst nach Verlängerung setzten sich die Franken gegen die Artland Dragons mit 101:93 (85:85, 49:42) durch, woran Roberts mit 21 Punkten maßgeblichen Anteil hatte.

Im Endspiel verschliefen die Brose Baskets den Start komplett. Die Braunschweiger zogen schnell auf 7:0 davon, ehe Bambergs Trainer Chris Fleming sein Team in einer Auszeit wachrüttelte. Mit einem 17:3-Lauf drehten die Hausherren auf, die Niedersachsen ließen sich aber nicht abschütteln. In einem ausgeglichenen zweiten Abschnitt verkürzten die Phantoms den Abstand wieder und lagen zur Pause nur mit einem Zähler zurück.

Was die Bamberger auch versuchten, die Braunschweiger hatten eine passende Antwort parat. Angetrieben vom starken Hamilton kamen die Phantoms immer wieder zurück und brachten das derzeit beste deutsche Team an den Rand einer Niederlage. Am Ende setzte sich die größere Routine des Double-Gewinners aber durch. "Ich war schon mehrmals beim Top Four, aber das war mit Abstand mein Schwerstes", sagte Bambergs Trainer Fleming. dpa