| 20:10 Uhr

Der Nullnummer folgt die Vorfreude auf den DFB-Pokal

Homburg. Zwei Spiele, ein Punkt: Der FC Homburg kommt mühsam in die Regionalliga-Saison. Nun steht das DFB-Pokalspiel gegen Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart an. „Auf das Spiel freuen wir uns alle“, sagt FCH-Trainer Jens Kiefer. Ralph Tiné

Die Frage, was das 0:0 des FC Homburg bei Eintracht Trier wert ist, ist die nach dem halbvollen oder halbleeren Glas. Positiv ist, dass der Fußball-Regionalligist nach der 1:2-Niederlage bei Aufsteiger FC Nöttingen präsenter auftrat. Das bestätigte Christian Lensch, der am vergangenen Mittwochabend bei seinem ersten Einsatz in der Homburger Startelf sein 100. Regionalliga-Spiel absolvierte. "Wir haben einen super Kampf abgeliefert. Das 0:0 geht für beide Mannschaften in Ordnung", sagte der Neuzugang vom 1. FC Kaiserslautern II. "Einsatz und Wille waren imponierend. Ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Ich glaube aber, dass das Ergebnis gerecht ist", erklärte sein Trainer Jens Kiefer. Nachdem es in Nöttingen Pfiffe des Homburger Anhangs gegen die Mannschaft gegeben hatte, waren die etwa 100 nach Trier mitgereisten Fans diesmal zufrieden. Sie verabschiedeten ihre Mannschaft mit Applaus.



Während die Moral gestimmt hat, zeigte die Partie in Trier aber, dass im Spiel nach vorne beim FC Homburg einiges an Steigerungspotenzial vorhanden ist. Kai Hesse rieb sich im Dienst der Mannschaft auf, lässt aber die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Hoffnungen ruhen auf Mittelstürmer Manuel Fischer. Nach einem Kreuzbandriss im Januar ist die Neuverpflichtung von den Stuttgarter Kickers im Aufbautraining. "Wir haben schon bei seiner Verpflichtung gesagt, dass wir ihm den August auf jeden Fall noch geben müssen. Es macht keinen Sinn, alle zwei Tage neue Spekulationen anzustellen, wie lange es dauern wird", sagte Kiefer mit Blick darauf, wann Fischer eingesetzt werden kann.

Da Homburg am kommenden Wochenende in der Liga spielfrei ist, gilt die Konzentration dem DFB-Pokal . Gegner in Runde eins ist der Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart . Das Spiel findet am 20. August ab 18.30 Uhr im Waldstadion statt. Bis gestern waren für die Partie 7500 Karten verkauft. Dass der FCH mit einem Punkt aus zwei Liga-Spielen nicht gut in die Runde gestartet ist, macht Kiefer vor dem Pokalspiel nicht bange: "Wir sind gerade einmal am zweiten Spieltag. Die Saison ist noch lang. Jetzt bereiten wir uns zuerst einmal konzentriert auf Stuttgart vor. Auf das Spiel freuen wir uns alle."