Der Leitwolf kann die Bayern schon wieder nicht anführen

Der Leitwolf kann die Bayern schon wieder nicht anführen

München. Als Bastian Schweinsteiger das Stadion auf Krücken verließ, war der Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal für Bayern München ebenso Nebensache wie Arjen Robben. Trainer Jupp Heynckes sagte nach dem 2:0 (1:0) des Fußball-Bundesligisten am Mittwochabend beim VfB Stuttgart: "Es wäre fatal, wenn er länger ausfallen würde

München. Als Bastian Schweinsteiger das Stadion auf Krücken verließ, war der Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal für Bayern München ebenso Nebensache wie Arjen Robben. Trainer Jupp Heynckes sagte nach dem 2:0 (1:0) des Fußball-Bundesligisten am Mittwochabend beim VfB Stuttgart: "Es wäre fatal, wenn er länger ausfallen würde." Die Diagnose kam gestern: Der Mittelfeldspieler hatte bei einem Foul einen Außenbandriss im Fuß erlitten. Wie in der Hinrunde, als er mit einem Schlüsselbeinbruch ausfiel, muss der FCB auf seinen Anführer verzichten - in der Liga und wohl auch im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Basel am 22. Februar und 13. März. Wie lange genau, ist offen.Nach dem Holperstart in die Rückrunde zeigte sich München in Stuttgart verbessert. Heynckes ließ Robben auf der Bank: "Ich musste reagieren. Es war keine Entscheidung gegen ihn, sondern für ein kompakteres Mittelfeld. Ich hätte vorne jeden wegnehmen können, die haben alle nicht gut gespielt." Defensivmann Luiz Gustavo rückte in die Startelf. Er habe auf der Sechser-Position überragend und neben ihm David Alaba als Schweinsteiger-Ersatz klasse gespielt. Heynckes erklärte: "Für die Mannschaft ist es besser, wenn Gustavo oder Anatolij Timoschtschuk neben ,Schweini' spielen und Toni Kroos davor." Beim VfB überzeugte Kroos wieder auf seiner Lieblingsposition als Regisseur. Und Thomas Müller, statt Robben auf rechts, bereitete die Tore von Franck Ribéry (30.) und Mario Gomez (46.) vor. Der Bayern-Trainer sagte: "Das hätte Arjen vielleicht genauso gemacht." Ob er morgen gegen den 1. FC Kaiserslautern spielt, ließ Heynckes offen. sid

Xherdan Shaqiris Wechsel vom FC Basel zum FC Bayern kommende Saison ist perfekt. Der Offensivmann erhält einen Vierjahresvertrag. Die Ablöse beträgt bis zu zwölf Millionen Euro.

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