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Der Karlsruher SC hat den Abstieg schon akzeptiert

Karlsruhe. Frustrierte Fans blockierten eine Stunde lang die Ausfahrt der Mannschaftsbusse, Manager Rolf Dohmen zeichnete düstere Zukunfts-Szenarien, Kapitän Maik Franz spürte nur noch eine "extreme Leere": Die Zeit des Träumens war beim Karlsruher SC nach der 2:3 (2:2)-Heimniederlage gegen Hannover 96 am vergangenen Dienstag endgültig vorbei

Karlsruhe. Frustrierte Fans blockierten eine Stunde lang die Ausfahrt der Mannschaftsbusse, Manager Rolf Dohmen zeichnete düstere Zukunfts-Szenarien, Kapitän Maik Franz spürte nur noch eine "extreme Leere": Die Zeit des Träumens war beim Karlsruher SC nach der 2:3 (2:2)-Heimniederlage gegen Hannover 96 am vergangenen Dienstag endgültig vorbei. Für Franz steht der sechste Abstieg aus der Fußball-Bundesliga fest: "Unsere Chancen sind gleich Null, wir sind ja keine Fantasten." Auch Trainer Edmund Becker war betroffen. "Solche massiven Unmutsäußerungen gegen die eigene Person gehen nicht spurlos an einem vorüber", sagte der 52-Jährige.Der KSC steht am Anfang einer langen Zweitliga-Zukunft. "Wir sind nicht so vermessen zu sagen: Wir steigen sofort wieder auf", sagte Dohmen. Bevor steht eine Halbierung des 17-Millionen-Euro-Etats und eine Reduzierung des Kaders von 27 auf 18 Profis. Dohmen will der Philosophie des Clubs treu bleiben. Statt mit großem finanziellen Aufwand kurzfristigen Erfolg zu erzwingen, soll mit dem Einbau junger Spieler eine neue Mannschaft mit Perspektive geformt werden. dpa