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Der FSV Jägersburg will in der Fußball-Oberliga bleiben

Fußball-Oberliga : Ein Sieg ist Pflicht

Will der FSV Jägersburg in der Fußball-Oberliga bleiben, muss er am Samstag in Emmelshausen gewinnen. Ohne Wenn und Aber.

Am Samstag bestreiten die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg eines ihrer wichtigsten Spiele der Vereinsgeschichte. Dann gastieren die Nordhomburger um 14.30 Uhr beim Turn- und Sportverein (TSV) Emmelshausen. Nach aktuellem Stand würde der Tabellen-15. in der Liga bleiben, falls der Vize-Meister über die Relegation in die Regionalliga aufsteigt. Derzeit belegt der TSV Emmelshausen mit 26 Zählern diesen ominösen Rang 15. Mit zwei Punkten weniger folgt der FSV Jägersburg. Beim SC Idar-Oberstein (17 Zähler) sowie beim Schlusslicht VfB Dillingen (zwölf Punkte) kann dagegen längst für eine Liga darunter geplant werden. Auf dem aktuell ersten sicheren Nichtabstiegsplatz 14 steht mit 32 Zählern Hassia Bingen. Das Hinspiel gegen Emmelshausen hatten die Jägersburger im Oktober vergangenen Jahres mit 2:0 gewonnen. Beide Treffer konnte das Talent Arman Ardestani (68., 85.) erzielen.

„Hinter uns liegt eine gute Trainingswoche. Die Mannschaft hat unter der Woche richtig konzentriert gearbeitet und will nun auch in Emmelshausen Vollgas geben, um die drei Punkte mit nach Hause zu bringen“, sagte der neue Jägersburger Trainer Alexander Ogorodnik am Freitagvormittag im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung. Er ergänzte: „Wir haben auch viel am Torabschluss gearbeitet und müssen am Samstag noch besser als zuletzt die Angriffe abschließen.“

Wenn eine Mannschaft tief im Tabellenkeller steht, ist ein Trainer auch als Psychologe gefragt. Daher suchte Ogorodnik unter der Woche auch vermehrt mit den Spielern das Gespräch. „In einer solchen Situation geht es einfach darum, die entstandenen Blockaden im Kopf zu lösen. Es bringt nichts, den Jungs zu viel Druck zu machen. Dann werden sie zu sehr verkrampft sein und es fehlt ihnen die spielerische Leichtigkeit“, betonte Ogorodnik. Es gehe nun einfach in Emmelshausen darum, die richtige Mischung zwischen Zweikampfstärke und spielerischen Elementen zu finden. Man werde sich keinesfalls verstecken, sondern auch nach vorne viele Impulse setzen.

Mit Sergej Littau (muskuläre Pronbleme), Florian Steinhauer sowie Carlos Borger (beide Zerrung) haben sich drei Spieler nach auskurierten Verletzungen wieder zurückgemeldet. Daher muss Ogorodnik in Emmelshausen nicht auf Akteure aus dem Kader zweiten Mannschaft zurückgreifen. „Das ist wichtig, da die Zweite ebenfalls vor einem wichtigen Spiel steht und auch noch ein paar Punkte benötigt, um endgültig den Klassenverbleib perfekt zu machen“,. erklärte der neue FSV-Coach.

Er weiß natürlich genau, dass die Mission Ligaverbleib für die Erste bei einer Niederlage in Emmelshausen in weite Ferne rücken würde. Von daher sei dies „selbstverständlich eine extrem wichtige Partie“. Man müsse mutig und selbstbewusst auftreten.

fupa.net