Der flexible Steinhöfer

Kaiserslautern. "Neues Jahr, neues Glück", das dachte sich auch Markus Steinhöfer, der sich auf Leihbasis bis Saisonende dem Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern angeschlossen hat. Der Mittelfeldmann, der bis 2011 beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht, kann sowohl im zentralen, defensiven Mittelfeld als auch auf den offensiveren Außen eingesetzt werden

Kaiserslautern. "Neues Jahr, neues Glück", das dachte sich auch Markus Steinhöfer, der sich auf Leihbasis bis Saisonende dem Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern angeschlossen hat. Der Mittelfeldmann, der bis 2011 beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht, kann sowohl im zentralen, defensiven Mittelfeld als auch auf den offensiveren Außen eingesetzt werden. Die Leihgabe selbst will sich nicht auf eine Position festlegen. "Das habe ich nicht zu entscheiden. Der Trainer weiß, dass ich flexibel einsetzbar bin. Er wird eine Position für mich finden." Am Wahrscheinlichsten ist, dass der gebürtige Bayer, der seine Stärken in der Offensive sieht, in direkte Konkurrenz zu Platzhirsch Ivo Ilicevic auf der rechten Außenbahn treten wird. Der hat in der Vorrunde nicht immer konstante Leistungen gezeigt. Steinhöfer weiß, was er will - und spricht es auch aus: "Es ist nicht mein Anspruch, dass ich nur auf der Bank rumsitze. Darum habe ich den Schritt in Richtung Kaiserslautern getan." 32 Spiele hatte der 23-Jährige vergangene Saison für die Eintracht bestritten. Doch mit dem vor Saisonbeginn vollzogenen Trainerwechsel von Friedhelm Funkel zu Michael Skibbe verlor Steinhöfer seinen Stammplatz in Frankfurt. "Ich habe von Anfang an gemerkt, es passt nicht. Das hat Skibbe wahrscheinlich genauso gesehen", erinnert sich Steinhöfer, wobei man ihm die Enttäuschung ansieht. So kam er in der Vorrunde auf lediglich fünf Bundesliga-Einsätze. Beim Tabellenführer Kaiserslautern will der frühere Junioren-Nationalspieler (alle Altersklassen), mithelfen, den Traum von der Rückkehr in die erste Bundesliga zu schaffen. Steinhöfer weiß, wie der Erfolg schmeckt: 2007 wurde er mit Red Bull Salzburg unter Star-Trainer Giovanni Trappatoni österreichischer Meister ("Wir waren quasi der FC Bayern München Österreichs"). Seine Freizeit verbringt der 1,75 Meter große Neu-Pfälzer am liebsten mit seinen Kumpels aus Frankfurt oder seiner Freundin Alice, mit der er momentan eine Fernbeziehung führt. "Meine Freundin wohnt leider in Nürnberg. Aber wir schaffen es, uns einmal die Woche zu sehen", erklärt Steinhöfer. Zu seinem ersten Einsatz dürfte der Neue beim ersten von zwei Testspielen des 1. FC Kaiserslautern heute Nachmittag um 15 Uhr im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim kommen. Der zweite Test findet am Sonntag um 15.45 Uhr im Lauterer Fritz-Walter-Stadion statt. Dann heißt der Gegner FSV Mainz 05.