Der FCK hat heute gegen 1860 München ein neues Gesicht

Kaiserslautern. Der Blick von Franco Foda muss erst einmal zurückgehen: "Wir haben es schon im Sommer bewiesen, als wir es verstanden haben, schnell eine Mannschaft zu formen." Der Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern weiß, dass es genau auf dieses "schnell" ankommen wird. Idealerweise schon heute beim Spiel bei 1860 München (20.15 Uhr/Sport1)

Kaiserslautern. Der Blick von Franco Foda muss erst einmal zurückgehen: "Wir haben es schon im Sommer bewiesen, als wir es verstanden haben, schnell eine Mannschaft zu formen." Der Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern weiß, dass es genau auf dieses "schnell" ankommen wird. Idealerweise schon heute beim Spiel bei 1860 München (20.15 Uhr/Sport1). Viel mehr Zeit wird er nicht haben, um auszuprobieren, wie die Mannschaft am besten zusammenpasst, nachdem im Winter sechs Neue gekommen sind und drei den Verein verlassen haben. Foda weiß, dass es schwer wird, und sagt: "Es wird aber von Anfang an nicht alles funktionieren."

Unter der Woche plagten sich gleich sechs Spieler mit einer Erkältung, darunter Alexander Baumjohann und Marc Torrejon. Kostas Fortounis und Ariel Borysiuk sind für ihre Nationalmannschaften im Einsatz. Doch auch so wird Foda einige Härtefall-Regelungen finden müssen. Selbst im Tor scheint die Entscheidung zwischen Tobias Sippel und David Hohs wieder offener.

Und dann gilt es ja immer noch, diese Serie von zuletzt drei Niederlagen in Folge vor der Winterpause zu verdauen, als Eintracht Braunschweig und Hertha BSC davongezogen waren. "Sie sind fast uneinholbar", sagt Foda, nicht ohne ein wenig zu hoffen: "Die Betonung liegt auf fast." Vor allem aber geht es nun darum, Platz drei zu sichern. Selbst 1860 könnte bei einem Sieg gegen den FCK wieder Ansprüche stellen.

Dass sich 1860 im Winter vor allem durch den Flirt mit Trainer Sven-Göran Eriksson in den Medien präsentierte, kommt dem FCK gar nicht so ungelegen, sagt Neuzugang Benjamin Köhler: "Vielleicht können wir die Unruhe nutzen." Allerdings hat sich 1860 mit Rob Friend und Malik Fatih sportlich verstärkt. jbö

Foto: anspach/dpa