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2. Fußball-Bundesliga
Der FCK bastelt weiter am Wunder

Trainer Michael Frontzeck (r.) knuddelt Phillipp Mwene.
Trainer Michael Frontzeck (r.) knuddelt Phillipp Mwene. FOTO: dpa / Uwe Anspach
Kaiserslautern. Das Schlusslicht der 2. Bundesliga feiert bereits den vierten Sieg unter dem neuen Trainer Michael Frontzeck.

Viele hatten den 1. FC Kaiserslautern im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga schon abgeschrieben, doch Stück für Stück kommt der viermalige deutsche Meister seinem großen Ziel Klassenverbleib näher. Der 4:3 (2:1)-Erfolg am Freitagabend gegen den 1. FC Union Berlin war bereits der vierte Erfolg im sechsten Spiel unter Neu-Trainer Michael Frontzeck. „Es war eine famose Leistung. Meine Mannschaft hat in einer unglaublichen Art und Weise dagegengehalten“, lobte Frontzeck.


Mit den in acht Rückrundenspielen eingefahrenen 13 Punkten haben die Pfälzer bereits jetzt ihre desaströse Ausbeute von elf Zählern aus der Hinserie übertroffen. Bis jetzt ist zwar noch nichts erreicht, doch die neu erkämpfte Ausgangssituation und der Trend der vergangenen Wochen sprechen für die Roten Teufel. „Es sind noch neun Spiele zu absolvieren. Von daher haben wir es ein Stück weit auch noch selbst in der Hand. Jetzt heißt es: weiter malochen und am großen Ziel arbeiten“, sagte Marcel Correia.

Am kommenden Samstag steht bereits das nächste Endspiel auf dem Programm. Bei der SpVgg Greuther Fürth, die sich durch ein 2:0 im Franken-Derby beim 1. FC Nürnberg Luft im Abstiegskampf verschaffte, kann der nächste große Schritt getan werden. In der Hinrunde gelang den Pfälzern beim 3:0-Erfolg zum Amtsantritt des inzwischen wieder abgelösten Trainers Jeff Strasser der erste Saisonsieg. Anders als in der vergangenen Woche im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Aue wollen die Lauterer dann von Beginn an hellwach sein. „Wir können in dieses Spiel mit einem gewissen Lerneffekt aus der Partie gegen Aue reingehen“, sagte FCK-Sportdirektor Boris Notzon.

Die irre Partie am Freitagabend bezeichnete Notzon als „emotionale Achterbahnfahrt“. Dem sehenswerten Führungstreffer von Brandon Borrello in der 7. Minute mussten bei Minustemperaturen noch drei weitere Tore von Sebastian Andersson (41.), Christoph Moritz per Foulelfmeter (67.) und Phillipp Mwene (86.) folgen, um den wichtigen Dreier einzufahren. Das Eigentor von Andersson (36.) und der Doppelpack von Steven Skrzybski (51./81.) blieben am Ende ohne Folgen.