Der bittere Abschied des VfL

Wolfsburg. Der letzte Funken Hoffnung erstarb nach einer gefühlten Ewigkeit. Verloren standen die Profis des VfL Wolfsburg nach der eigenen 1:3-Pleite gegen Manchester United auf dem zerfurchten Rasen der VW-Arena, warteten und hofften noch auf ein kleines Wunder - jedoch vergeblich. Die Schützenhilfe durch Besiktas Istanbul gegen ZSKA Moskau blieb aus

Wolfsburg. Der letzte Funken Hoffnung erstarb nach einer gefühlten Ewigkeit. Verloren standen die Profis des VfL Wolfsburg nach der eigenen 1:3-Pleite gegen Manchester United auf dem zerfurchten Rasen der VW-Arena, warteten und hofften noch auf ein kleines Wunder - jedoch vergeblich. Die Schützenhilfe durch Besiktas Istanbul gegen ZSKA Moskau blieb aus. Die "Wölfe" waren draußen, die Russen weiter. Nach sechs Spielen und sieben Punkten in der Champions League blieb die ernüchternde Erkenntnis, dass dem deutschen Fußball-Meister für die Liga der Besten Reife, Klasse und Cleverness fehlen. "In der Kabine herrschte Totenstille", sagte VfL-Verteidiger Marcel Schäfer.

Nach Bekanntwerden der zwei positiven A-Proben bei Gruppengegner ZSKA Moskau schließt der VfL einen Protest nicht aus. "Wenn es eine Möglichkeit gibt, werden wir sie natürlich nutzen. Aber wir sammeln derzeit noch die Fakten und sehen den Fall zudem bei der Uefa in guten Händen", sagte Geschäftsführer Jürgen Marbach. "Wir gehen davon aus, dass die Uefa entsprechend der Regularien entscheiden wird. Sollte ein Dopingvergehen vorliegen, muss das hart bestraft werden." Alexej Beresuzki und Sergej Ignaschewitsch waren nach der Partie von ZSKA bei Manchester am 3. November (3:3) positiv getestet worden. Zwei Wochen später wurden sie gegen Wolfsburg eingesetzt. "Normal wären sie gegen uns gesperrt gewesen", meinte VfL-Trainer Armin Veh.

Uefa tagt am 17. Dezember

Die Uefa räumt einem Protest des VfL allerdings keine Chance ein. "Strafen kann es nur für die Spieler geben. Für das Team wird es keinen Punktabzug oder andere Sanktionen geben", sagte ein Uefa-Sprecher. Bei der Uefa steht das Thema am 17. Dezember auf der Tagesordnung. dpa

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