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Degenkolb und Politt haben bei Flandern-Rundfahrt nur Außenseiter-Chancen

Radsport : Degenkolb und Politt haben nur Außenseiter-Chancen

John Degenkolb und Nils Politt wollen sich als Spielverderber in Szene setzen, doch zu den echten Sieganwärtern bei der Flandern-Rundfahrt gehören die Klassiker-Experten nicht. Wenn „Flanderns Schönste“ an diesem Sonntag (ab 10.15 Uhr/Eurosport) schon zum 103. Mal zum heißen Tanz über giftige Anstiege und kräftezehrendes Kopfsteinpflaster bittet, sind die deutschen Radprofis nur Außenseiter.

Bei Degenkolb (Trek-Segafredo), der zuletzt mit Rang zwei bei Gent-Wevelgem neues Selbstvertrauen schöpfte, geht der Blick sogar schon hin zu seiner großen Klassiker-Liebe am 14. April. „Ich schaue schon mit einem Auge auf Paris-Roubaix, dort habe ich die emotionalsten und schönsten Momente meiner Karriere eingefahren“, sagte der Thüringer.

Politt gilt auf den 267 Kilometern zwischen Antwerpen und Oudenaarde als Kandidat für einen Überraschungscoup. Der Kölner hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert und scheint inzwischen reif für ein Spitzenergebnis. „Klar könnte ich sagen, ich will in die Top Ten, aber diese Rennen sind einfach nicht vorhersehbar“, sagte der Profi aus dem Team Katusha-Alpecin.