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De Bruyne lässt Belgien jubeln

De Bruyne lässt Belgien jubeln

Erstmals seit 1938 hat es bei einer Fußball-Weltmeisterschaft wieder fünf Verlängerungen im Achtelfinale gegeben. In der letzten Partie der ersten K.o.-Runde der WM in Brasilien besiegte Belgien die USA mit 2:1 (0:0) nach Verlängerung.

Kevin de Bruyne hat Belgien erstmals seit 28 Jahren ins WM-Viertelfinale geführt und das Aus der USA um Trainer Jürgen Klinsmann besiegelt. Mit seinem Treffer zum 1:0 in der 93. Minute ebnete der Profi vom VfL Wolfsburg den Weg zum 2:1 (0:0)-Sieg des WM-Geheimfavoriten nach Verlängerung. Danach bereitete er das 2:0 von Romelu Lukaku in der 105. Minute vor.

Vor 51 277 Zuschauern in Salvador leistete die USA nicht zuletzt dank ihres überragenden Torhüters Tim Howard erbitterte Gegenwehr. Das 1:2 des Münchners Julian Green fiel in der 107. Minute. Danach vergaben die US-Spieler noch zahlreiche hochkarätige Chancen zum Ausgleich - so blieb es beim 2:1 für die Belgier. Somit hatte sich die Maßnahme von Belgiens Trainer Marc Wilmots als goldrichtig erwiesen. Der ehemalige Spieler von Schalke 04 hatte einige Leistungsträger im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea (1:0) geschont. Befürchtungen, dass die Mannschaft deshalb ihren Rhythmus verloren haben könnte, bestätigten sich nicht.

Die wieder mit allen Stars angetretene belgische Elf startete furios und scheinbar ausgeruht in die Partie gegen die USA , in der mit dem Amerikaner Fabian Johnson (1899 Hoffenheim) sowie den Belgiern Daniel Van Buyten (Bayern München) und Kevin De Bruyne (Wolfsburg) drei Bundesliga-Profis von Beginn an mitwirkten. Mit schnellen Angriffen brachte Belgien die Abwehr der Amerikaner wiederholt ins Wanken. Einziges Manko blieb die Abschluss-Schwäche: So verfehlte De Bruyne in der Anfangsphase nach einem Konter mit seinem Schuss aus 14 Metern das Tor nur knapp. In der Verlängerung machte es der Wolfsburger Stürmer dann besser.