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"Das war unser schlechtestes Spiel"

"Das war unser schlechtestes Spiel"

Saarbrücken. "Das war unser schlechtestes Spiel", gestand Stephan Fröhlich. Der Frauenfußball-Bundesligist 1. FC Saarbrücken hat sein Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den Hamburger SV 1:3 (1:0) verloren. "Wir stehen jetzt hinten drin", sagte der Trainer enttäuscht

Saarbrücken. "Das war unser schlechtestes Spiel", gestand Stephan Fröhlich. Der Frauenfußball-Bundesligist 1. FC Saarbrücken hat sein Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den Hamburger SV 1:3 (1:0) verloren. "Wir stehen jetzt hinten drin", sagte der Trainer enttäuscht. Unter den Augen von Vize-Präsident Harald Ebertz, Aufsichtsrats-Chef Reinhard Klimmt und 350 Zuschauern hatte das Spiel vielversprechend begonnen. Nach 23 Minuten traf Danielle Sweeney nach Flanke von Juliana Edwards zum 1:0. Zudem spielten Ann-Katrin Schinkel und Sarah Karnbach erstmals nach ihren Verletzungen. Doch nach der Halbzeit gab der FCS die Führung aus der Hand, was hauptsächlich an der konditionellen Unterlegenheit gegenüber den Gästen lag. Kurz nach der Pause hatten die Saarbrückerinnen die Chance zum 2:0. Nina Rauch scheiterte freistehend an HSV-Torfrau Bianca Weech. Die Hamburgerinnen dominierten dann aber das Spiel und drehten durch Kim Kulig (56. Minute), Nicole Zweigler (63.) und Antonia Göransson (73.) das Spiel. Beim FCS musste zudem die angeschlagene Christina Arend in Minute 51 durch die ebenfalls angeschlagene Sarah Schatton ausgetauscht. Auch hätte Cynthia Uwak nach 60 Minuten ausgewechselt werden müssen, jedoch hatte Fröhlich schon drei Mal gewechselt. "Wir waren körperlich unterlegen und konnten nichts mehr gegen die Routine des HSV ausrichten", sagte der FCS-Trainer, "zudem haben wir heute sehr leichte Fehler gemacht". Er kritisierte die Leistung von Torhüterin Romina Holz und die linke Abwehrseite des FCS, in Person von Edwards, über die vier der sechs Gegentore in dieser Saison gefallen sind. "Wir werden aber jetzt sicherlich nicht vorschnelle Schlüsse ziehen, sondern müssen die Situationen analysieren", erklärte Fröhlich. Mit sechs Punkten aus fünf Spielen steht der FCS auf dem siebten Tabellenplatz. janDas Achtelfinale im DFB-Pokal wurde ausgelost. Der FCS muss am 24. Oktober zu Ligakonkurrent SC Bad Neuenahr.