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Das Personalkarussell dreht sich

Homburg. Die Basketballer der Teckpro Braves heißen seit einiger Zeit "Saar-Pfalz Braves" - doch der Veränderungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Wenige Wochen nach Saisonende in der Zweiten Bundesliga "Pro A", die die Braves auf Rang neun abgeschlossen haben, wurden die ersten Personalentscheidungen bekannt gegeben

Homburg. Die Basketballer der Teckpro Braves heißen seit einiger Zeit "Saar-Pfalz Braves" - doch der Veränderungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Wenige Wochen nach Saisonende in der Zweiten Bundesliga "Pro A", die die Braves auf Rang neun abgeschlossen haben, wurden die ersten Personalentscheidungen bekannt gegeben. Diese betreffen das Trainer-Gespann Uwe Sauer (Foto: SZ) und Marcel Schröder, die nicht mehr an der Seitenlinie stehen werden. In einer Pressemitteilung des Vereins heißt es, man sei nach gemeinsamer Analyse zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen. Sauer war erst im Dezember 2008 zu den Braves gekommen und hatte den bis dahin alleine fungierenden Schröder als Chef-Trainer abgelöst. Schröder war daraufhin ins zweite Glied zurückgetreten.



Zur Zeit verhandelt der Verein mit mehreren Kandidaten, eine Lösung steht noch aus.

Als neuer Manager der Saar-Pfalz Braves, die in Homburg-Erbach spielen, wurde mit Stephan Seile ein alter Bekannter präsentiert. Er kommt vom Ligakonkurrenten Bayern München, wo er als Geschäftsführer tätig war. Zuvor hatte Seile drei Jahre lang die Zweitliga-Mannschaft des Braves-Vorgängers 1. FC Kaiserslautern trainiert und kennt sich damit im Verein bestens aus. Seile wird zudem die sportliche Leitung übernehmen und soll ein professionelles Umfeld schaffen.

Was die Mannschaft angeht, gibt es Erfreuliches zu vermelden: Mit Marcus Smallwood hat ein Leistungsträger aus der abgelaufenen Saison seinen Vertrag bei den Braves um ein Jahr verlängert. Der 27 Jahre alte Flügelspieler hatte sich nach schwachem Start zu einem eifrigen Punktesammler und Rebounder entwickelt und war mit seinen neun Punkten und 5,5 Rebounds pro Partie aus der Startformation nicht mehr wegzudenken. Weitere Personalentscheidungen stehen aus. spr