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Darwiche führt den FCH zum Sieg gegen Freiburg II

Kostenpflichtiger Inhalt: Fußball-Regionalliga Südwest : Darwiche führt den FCH zum Sieg

Nach seiner Einwechslung trumpft Homburg auf und gewinnt 3:0 gegen Freiburg II.

Gefühle können verwirrend sein. „Wir waren der verdiente Sieger. Es hat sich aber nicht ganz wie ein 3:0 angefühlt“, sagte der Homburger Jannik Sommer am Samstag strahlend. „Ein 0:3 klingt deutlich – und hat sich zum Schluss auch so angefühlt“, hielt Gäste-Trainer Christian Preußler bedient dagegen. Die Gefühlswelten waren nach dem 3:0-Heimsieg des Regionalligisten FC Homburg gegen den SC Freiburg II im ersten Spiel nach der Winterpause offenbar genauso unterschiedlich wie der Spielverlauf vor und nach der 70. Minute.

Vor diesem Zeitpunkt hätte wohl niemand mit einem so klaren Sieg des FCH gerechnet. Trainer Jürgen Luginger sprach über diese Phase von einem „intensiven Spiel, bei dem sich beide Mannschaften vorne zugestellt haben“. Die 971 Zuschauer im Waldstadion teilten diese wohlwollende Beschreibung nicht und schimpften über die unansehnliche Partie. Das änderte sich mit der Einwechslung von Ihab Darwiche, der in der 62. Minute für den glücklosen Marcel Carl kam.

In der 70. Minute überrannte Außenbahnspieler Darwiche auf der rechten Seite die gesamte Freiburger Abwehr und legte perfekt für Sommer auf, der flach zum 1:0 einschoss. „Ich dachte mir, wenn ich reinkomme, muss ich das Spiel drehen. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen“, freute sich Darwiche über seine starke Leistung.

Danach war der Bann gebrochen und der FCH war nun die klar bessere Mannschaft. Sieben Minuten nach der Führung war es erneut Darwiche, der Kevin Maek bediente, der per Hacke das 2:0 erzielte. Und auch Christopher Theisens Treffer zum 3:0 ging ein entscheidender Einsatz Darwiches voraus.

„Natürlich freut man sich als Trainer, wenn eine Einwechslung so gut funktioniert. Ihab ist einer, der mit seinen Fähigkeiten den Unterschied machen kann“, war Luginger zufrieden. „Ich hatte eine lange Leidenszeit durch die Krankheit und freue mich jetzt umso mehr“, sagte Darwiche, der im Herbst am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt und drei Monate ausgefallen war.