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Europa League
Dank Werner und der Null auf Kurs

Nationalspieler Timo Werner bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für Leipzig gegen Marseille.
Nationalspieler Timo Werner bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für Leipzig gegen Marseille. FOTO: Sebastian Kahnert / dpa
Leipzig. Bundesligist RB Leipzig verschafft sich gute Ausgangsposition in der Europa League.

Nationalspieler Timo Werner sank nach seiner nächsten Glanzleistung entkräftet zu Boden, und auch RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl stand die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben. Olympique Marseille mit 1:0 (1:0) niedergerungen, das Europa-League-Halbfinale im Visier: Das internationale Abenteuer der Europacup-Neulinge geht unaufhaltsam weiter.


Doch Hasenhüttl bremst die Euphorie. „Jetzt sind wir gut durch dieses erste Spiel gekommen, aber das ist nur die Hälfte des Glücks“, sagte der Trainer nach dem erfolgreichen Viertelfinal-Hinspiel gegen den neunfachen französischen Meister: „Es wird in Marseille sicherlich noch ein richtig heißer Tanz.“ Am 12. April (21.05 Uhr/Sport1) reicht zum Weiterkommen dort ein Unentschieden oder auch eine Niederlage mit einem Tor Unterschied und mindestens einem eigenem Treffer.

RB wäre nach dem FC Villarreal in der Saison 2003/2004 der erste Europa-Novize, der die Vorschlussrunde im Europacup erreicht. Damals existierte RB Leipzig (Gründung 2009) noch nicht einmal. Im elften Europacup-Spiel blieb RB zum ersten Mal ohne Gegentreffer blieb. Vorne half Werner (45.+1) mit dem Siegtreffer nach schöner Einzelleistung.

Die Wechselgerüchte um Hasenhüttl gerieten da etwas in den Hintergrund. Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sprach sich vor dem Spiel klar für Hasenhüttl als Trainer in der nächsten Saison aus. Hasenhüttl besitzt noch einen Vertrag bis 2019, weitere Vertragsgespräche sollen zeitnah stattfinden.