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Damjanovic sorgt für Spannung

Damjanovic sorgt für Spannung

Homburg. Noch drei Sekunden. Zwei Punkte Vorsprung. Und die Basketballer der Saar-Pfalz Braves sind im Ballbesitz. Lee Jeka, gestern Abend mit 20 Punkten bester Werfer der Braves im Zweitliga-Heimspiel gegen Science City Jena, wirft kurz vor Ablauf der Spielzeit den Pass zu Mirko Damjanovic

Homburg. Noch drei Sekunden. Zwei Punkte Vorsprung. Und die Basketballer der Saar-Pfalz Braves sind im Ballbesitz. Lee Jeka, gestern Abend mit 20 Punkten bester Werfer der Braves im Zweitliga-Heimspiel gegen Science City Jena, wirft kurz vor Ablauf der Spielzeit den Pass zu Mirko Damjanovic. Die verbleibenden Sekunden runterspielen? Auf Nummer sicher gehen? Das sind keine Optionen für Damjanovic. Vor 800 Zuschauern im Sportzentrum Homburg-Erbach will er Jenas Kenny Barker anwerfen. Doch der reagiert schnell, fängt den Ball sicher, wirft - und trifft nur den Ring. "Wenn er ihn reingemacht hätte, hätte ich mir in den Arsch gebissen", sagt Damjanovic lachend, nachdem die letzten drei Sekunden abgelaufen sind und die Braves mit 82:80 (47:39) gewonnen haben.So eng hätte es am Ende nicht werden müssen. Dank einer starken Leistung in den ersten beiden Vierteln, vor allem durch Jeka und Dmitriy Cheremnykh, bauen sich die Saar-Pfalz Braves eine deutliche 31:14-Führung auf (11. Minute). Doch das aggressive Pressing der Gäste aus Jena macht ihnen zu schaffen - im dritten Viertel dreht Christoph Roquette das Spiel für Science City zum 53:52 (25.) und leitet ein Kopf-an-Kopf-Rennen in den Schlussminuten ein.

"Das ist typisch für uns. Wir wollen eben nicht, dass unsere Fans einschlafen", scherzt Mirko Damjanovic. Eingeschlafen ist gestern sicherlich keiner der Zuschauer - vor allem nicht nach diesen spektakulären letzten drei Sekunden. hej