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Dakar 2016 beklagt ersten Toten: Zuschauer stirbt nach Kollision

Dakar 2016 beklagt ersten Toten: Zuschauer stirbt nach Kollision

Der tragische Unfalltod eines Zuschauers, mangelhafte Sicherheit an den Rennstrecken und völlig überforderte Organisatoren: Die 38. Rallye Dakar versinkt im Chaos. Am Samstag wurde ein 63 Jahre alter Fan bei Kilometer 82 der Wertungsprüfung zwischen Uyuni/Bolivien und Salta /Argentinien vom heranrasenden Franzosen Lionel Baud erfasst.

Für den Zuschauer kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Der verstorbene Zuschauer ist das 67. Todesopfer in der Geschichte der Rallye. Der Veranstalter ASO äußerte sich zum Vorfall bislang nur sporadisch - eine kurze Pressemitteilung mit Trauerbekundungen - dann kehrte man wieder zum Alltag zurück. Die Etappe wurde normal beendet. Die ASO nannte weder Details zum Unfall noch Informationen, wie derartige Zwischenfälle künftig vermieden werden sollen. Schon beim Prolog war es zu einem Zwischenfall gekommen, als die Chinesin Guo Meiling im Mini von der Strecke abkam und mehrere Zuschauer verletzte, drei davon schwer.