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Cleverer und aggressiver gekämpft

Cleverer und aggressiver gekämpft

Hüttigweiler. Schon nach dem Wiegen war man sich im Lager des ASV Hüttigweiler im Klaren, dass die Partie in der Zweiten Ringer-Bundesliga gegen den TKSV Bonn-Duisdorf eine ganz schwere Aufgabe werden würde. Am Ende stand bei nur drei Erfolgen eine deutliche 13:24-Niederlage zu Buche

Hüttigweiler. Schon nach dem Wiegen war man sich im Lager des ASV Hüttigweiler im Klaren, dass die Partie in der Zweiten Ringer-Bundesliga gegen den TKSV Bonn-Duisdorf eine ganz schwere Aufgabe werden würde. Am Ende stand bei nur drei Erfolgen eine deutliche 13:24-Niederlage zu Buche. Bereits im ersten Kampf büßten die Einheimischen wertvolle Mannschaftszähler ein, als der sieggewohnte Ruslan Babij in Sergiu Ursache seinen Meister fand. Vor einer schier unlösbaren Aufgabe stand Eduard Weimer im Schwergewicht gegen den Schweden Daniel Anderson. Es war nicht die ringerische Fertigkeit, die den Duisdorfer auszeichnete.

Vielmehr gab der Gewichtsunterschied von 25 Kilogramm den Ausschlag für den Gast. Dennoch konnte Weimer den ersten Durchgang gewinnen. Im weiteren Verlaufe des Kampfes konnte der ASV'ler zwar mithalten, die körperliche Überlegenheit aber nicht ausgleichen. Trotz der 1:3-Niederlage erntete Eduard Weimer viel Beifall für sein beherztes Auftreten. Alexander Alexandrov entwickelt sich in der Hüttigweiler Staffel immer mehr zu einer Bank. Auch gegen Christian Heinrich wurde er zum technisch überlegen Punktsieger erklärt. Im Halbschwergewicht zeigte auch Svetoslav Lyutskanov erneut von seiner besten Seite. Gegen Kevin Van Rienen war er stets Herr der Lage und in der zweiten Runde drückte er seinen Gegner nach einer hohen Punkteführung auf beide Schultern.

Kim Horras konnte seine Begegnung gegen Nicolae Gogiltan lange Zeit offen gestalten. Am Ende musste er sich dennoch geschlagen geben. In der Spitzenbegegnung des Abends unterlag Jens Wagner nach großem Kampf dem Ex-Köllerbacher Tim Nettekoven. Robert Schmitt fand keine Mittel gegen Tim Van Voorst zu punkten. Einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten sich Anis Gharbi und Islam Masaev. Nach der ersten Runde war der Gast, der unter der Woche Gewicht machen musste, schon konditionell am Ende. So rettete er sich mit viel Geschick zu einer verdienten 1:3-Niederlage. In den beiden Schlussbegegnungen hatten die Hüttigweiler Nachwuchskräfte Tim Schreiner und Jan Bialek keine Siegchancen und mussten deutliche Niederlagen hinnehmen. Alles in allem ein verdienter Sieg der Gästestaffel. "Sie waren cleverer, das eine und andere Mal auch aggressiver", erkannte Gregor Labuda, der für Frank Reinshagen das ASV-Team am Mattenrand betreute, die Überlegenheit der Gäste an.

Am kommenden Samstag, 20. September treten die ASV-Athleten beim hochgehandelten KSV Seeheim an. Kampfbeginn: 19.30 Uhr.