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Chelsea hat keine Angst vor den "Maschinen" aus Barcelona

Chelsea hat keine Angst vor den "Maschinen" aus Barcelona

Barcelona. Der FC Barcelona träumt von einem Coup wie gegen die Bayern. "Dies ist für uns die wichtigste Woche der Saison", betonte Barcelonas Trainer Josep Guardiola mit Blick auf das heutige Halbfinale in der Königsklasse (20.45 Uhr/Premiere) gegen Michael Ballack (Foto: dpa) und seinen FC Chelsea und den Hit am kommenden Samstag in der Liga bei Verfolger Real Madrid

Barcelona. Der FC Barcelona träumt von einem Coup wie gegen die Bayern. "Dies ist für uns die wichtigste Woche der Saison", betonte Barcelonas Trainer Josep Guardiola mit Blick auf das heutige Halbfinale in der Königsklasse (20.45 Uhr/Premiere) gegen Michael Ballack (Foto: dpa) und seinen FC Chelsea und den Hit am kommenden Samstag in der Liga bei Verfolger Real Madrid. Guardiola glaubt, dass sein Starensemble nach dem enttäuschenden 2:2 in Valencia am vergangenen Wochenende der besonderen Stress-Situation gewachsen ist. "Wir sind wie Maschinen", betonte Guardiola. Sein Top-Stürmer Lionel Messi, zweifacher Torschütze bei der 4:0-Viertelfinal-Gala über den FC Bayern, legte noch einen obendrauf. "Für mich ist endlich der Zeitpunkt gekommen, die Champions League zu gewinnen."

Chelseas Erfolgstrainer Guus Hiddink hat "das Match schon zweimal durchgespielt und nicht verloren", verriet der niederländische Meister-Taktiker vor der Abreise am Montag und fügte augenzwinkernd hinzu: "Ich sage aber nicht, wer für uns die Tore geschossen hat, sonst nehmen sie sie in doppelte Deckung." Allerdings mangelt es Hiddink nicht an Respekt. Als "beste Mannschaft der Welt" bezeichnete der Trainer, der seit seiner Amtsübernahme im Februar mit den Londonern nur eines von 15 Pflichtspielen verloren hat, den heutigen Gegner.

Das Toreverhindern könnte für Michael Ballack und Co. im Camp Nou heute zum Problem werden. Ausgerechnet Ashley Cole, der designierte Bremser von Lionel Messi, ist im Hinspiel gesperrt. Für ihn soll der Portugiese José Bosingwa einspringen, der in den vergangenen fünf Wochen verletzungsbedingt aber nur 58 Minuten lang zum Einsatz kam und zudem eigentlich auf der rechten Seite zu Hause ist.

Im Camp Nou dürfte der zuletzt geschonte Top-Stürmer Didier Drogba ebenso zur Startelf gehören wie das Mittelfeld-Stammtrio mit DFB-Kapitän Ballack, Michael Essien und Frank Lampard. Ballack wurde am Wochenende 83 Minuten geschont, Essien blieb ganz draußen. dpa