Charzweski und Marcinkiewicz gehen erstmals auf die Matte

Köllerbach. "Es wartet gleich ein Hammer-Wochenende auf uns." So beschreibt Thomas Geid, Trainer des Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach, die anstehenden Aufgaben nach der zweiwöchigen Weltmeisterschafts-Pause. In der Tat trifft Köllerbach an diesem Wochenende, an dem ein Doppelkampftag ansteht, auf die Mitfavoriten um den Gruppensieg

Köllerbach. "Es wartet gleich ein Hammer-Wochenende auf uns." So beschreibt Thomas Geid, Trainer des Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach, die anstehenden Aufgaben nach der zweiwöchigen Weltmeisterschafts-Pause. In der Tat trifft Köllerbach an diesem Wochenende, an dem ein Doppelkampftag ansteht, auf die Mitfavoriten um den Gruppensieg. Am Samstag tritt der deutsche Mannschafts-Meister im Püttlinger Trimm-Treff ab 15 Uhr gegen Germania Weingarten an. Sowohl Köllerbach als auch Weingarten sind die einzigen Mannschaften in der Bundesliga West, die ohne Punktverlust sind. "Es ist eine Mannschaft, die einen breiten Kader hatte und diesen noch gezielt verstärkt hat", erklärt Geid: "Sie haben sich fast schon selbst zum Titelfavoriten gemacht."

Die Zuschauer können spannende Duelle erwarten: Wie in der 74-Kilogramm-Klasse im klassischen Stil, wenn die Altmeister und Dauerrivalen Konstantin Schneider (Köllerbach) und Adam Juretzko (Weingarten) aufeinandertreffen. Und die Köllerbacher sind gewarnt. Denn Weingarten ist eine der wenigen Mannschaften, die den KSV in den vergangenen Jahren schlagen konnte. Zum Saisonauftakt der vergangenen Saison hieß es 19:17 für die Germania.

Nach dem Spitzenduell gegen Weingarten reisen die Köllerbacher am Sonntag zum KSV Aalen (Beginn 15 Uhr). "Genau wie Weingarten ist das eine Mannschaft, die ganz vorne landen wird", vermutet Geid. Der KSV-Trainer misst den beiden anstehenden Kämpfen auf jeden Fall eine vorentscheidende Bedeutung bei: "Danach zeigt sich, ob man um den Gruppensieg mitkämpfen kann oder sich erst einmal die Playoff-Teilnahme sichern muss." In den Duellen am Wochenende wird Geid auf seinen fast kompletten Kader zurückgreifen können. Die Polen Sylwester Charzweski (66 Kilo, griechisch-römisch) und Radoslaw Marcinkiewicz (84 Kilo, Freistil) fehlten wegen der WM-Vorbereitung in den ersten drei Saisonkämpfen und werden gegen Weingarten ihr Debüt feiern. Immer noch angeschlagen ist Timo Badusch. Der 18-Jährige laboriert an einer Fingerverletzung, die er sich bei der Junioren-Weltmeisterschaft im vergangenen August zugezogen hat. "Er ist auf dem Wege der Besserung. Es ist gut verheilt. In den nächsten acht bis zehn Tagen wird eine Entscheidung fallen, wann er wieder fit ist", macht Geid Hoffnung auf einen baldigen Einsatz Baduschs.

Auch Georgi Sredkov fällt aus. Der bulgarische Freistil-Spezialist (96 Kilo) ist an der Schulter operiert worden und befindet sich in seiner Heimat in einem Reha-Programm. Er wird dem KSV die komplette Vorrunde fehlen. Geid erklärt: "Wir gehen von einer Heilungszeit von rund drei Monaten aus. Wenn alles optimal läuft, ist er für die möglichen Playoffs wieder fit."

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