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Streit um Olympiastart
CAS verschiebt Entscheidung über 45 russische Einsprüche

Pyeongchang. 15 weitere russische Athleten und Trainer sind vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen. Die Gruppe will ihre Einladung für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ab Freitag einklagen, die ihr das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi verweigert hatte. Zu den Athleten gehören Langlauf-Star Alexander Legkow und Skeleton-Pilot Alexander Tretjakow.

Bereits am Dienstag waren 32 russische Athleten vor das Ad-hoc-Gericht des CAS gezogen, um noch bei den Wettkämpfen in Südkorea starten zu können. Nach der Anhörung dieser Gruppe vertagte das Ad-hoc-Gericht des CAS hat eine Entscheidung und will heute die Fälle mit den weiteren 13 Einsprüchen erhandeln. Eine Entscheidung wird entweder heute Abend oder Freitagmorgen am Tag der Eröffnungsfeier erwartet.


Die Athleten waren auf Empfehlung der unabhängigen Prüfkommission unter Vorsitz der früheren französischen Sportministerin Valérie Fourneyron vom IOC nicht nach Pyeongchang eingeladen worden. Darunter befinden sich Olympiasieger wie Shorttracker Viktor Ahn und Biathlet Anton Schipulin. Hintergrund ist der Skandal um Dopingmanipulationen der Russen bei den Spielen 2014 in Sotschi.