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Fußball-Bundesliga
BVB und Arsenal liegen bei Ablöse noch weit auseinander

Pierre-Emerick Aubameyang muss auf seinen Wechsel noch warten.
Pierre-Emerick Aubameyang muss auf seinen Wechsel noch warten. FOTO: dpa / Marius Becker
Dortmund. Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang dauert noch.

Die Verhandlungen zwischen Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und dem englischen Premier-League-Club FC Arsenal über einen Transfer von Pierre-Emerick Aubameyang (28) gehen in die nächste Runde. Beim ersten Treffen am vergangenen Sonntag gab es laut Medienberichten noch keine Einigung. 


Angeblich klaffen deutliche Differenzen zwischen dem Angebot der Gunners und der Forderung des BVB. Der Torjäger aus Gabun hat noch einen Vertrag bis 2021. Arsenals Aufsichtsrats-Chef Ivan Gazidis (53) hatte sich mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (58) und Sportdirektor Michael Zorc (55) in Dortmund getroffen. Ebenfalls involviert in das Gespräch war der Arsenal-Scout Sven Mislintat (45), der bis November 2017 noch in Diensten des BVB gestanden hatte.

Arsenal hat wohl nur 50 Millionen Euro geboten, jetzt soll ein um zehn Millionen Euro erhöhtes zweites Angebot vorbereitet werden. Die Westfalen fordern allerdings mehr als 70 Millionen Euro. Laut kicker könnte der französische Arsenal-Angreifer Olivier Giroud (31/FC Arsenal) die Nachfolge von Aubameyang bei den Dortmundern antreten. Es ist von einem Ausleihgeschäft bis zum Saisonende die Rede.



Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac kritisierte derweil das Verhalten von Spielern wie Aubameyang, die ihrem Verein auf der Nase herumtanzen. „Inzwischen zählt ein Fünfjahresvertrag genauso wenig wie ein Halbjahresvertrag. Das ist sehr bedenklich“, sagte Kovac.