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Europa League
Die Bundesligisten sind dem Überwintern ganz nah

Leipzig. Leipzig, Leverkusen und Frankfurt in Europa League. dpa/sid

Die Fußball-Bundesligisten RB Leipzig, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen hoffen am heutigen Donnerstag auf vorentscheidende Schritte, um die Gruppenphase der Europa League zu überstehen. RB Leipzig muss bei Celtic Glasgow (21 Uhr/RTL Nitro) wahrscheinlich aber auf seine Angreifer Timo Werner und Yussuf Poulsen verzichten. Beide fehlten am Mittwoch beim Abschlusstraining. Während Werner weiter an seiner Zehenverletzung aus dem Spiel bei Hertha BSC (3:0) am vergangenen Samstag laboriert, klagte Poulsen über muskuläre Rückenprobleme. Verzichten muss RB zudem auf Emil Forsberg. Der an der Leiste verletzte Schwede steht dem Team frühestens nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung.


In der Wundertüte Bayer Leverkusen steckt gegen den FC Zürich (21 Uhr/DAZN) wieder alles drin. Zwei Wochen nach dem 2:3 im Letzigrund kann die Werkself auf ihrer Achterbahnfahrt durch die Saison mit einem Sieg gegen den Schweizer Pokalsieger bereits das Überwintern im Europacup sichern – sofern das Parallelspiel Ludogorez Rasgrad gegen AEK Larnaka remis endet. Sollte hingegen Zürich sein viertes Gruppenspiel in Folge gewinnen, müsste Bayer noch einmal ums Weiterkommen bangen. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen gegen Zürich gewinnen und möglichst schon den Sack zumachen“, sagt Trainer Heiko Herrlich. Der zuletzt überragende Karim Bellarabi und Abwehrchef Sven Bender werden wegen Muskelproblemen in Watte gepackt, damit sie am Sonntag in der Liga bei RB Leipzig wieder einsatzfähig sind.

Die wenigsten Sorgen hat aktuell Frankfurt. Auf der Sonneninsel Zypern will die Eintracht den bislang so erfolgreichen Europa-Trip bis ins nächste Jahr verlängern. Mit einem Sieg bei Apollon Limassol (18.55 Uhr/DAZN) würden die Hessen vorzeitig das Ticket für die Runde der letzten 32 Mannschaften in der Europa League lösen und ihren sportlichen Höhenflug vorläufig krönen. „Ein Weiterkommen ist natürlich gut für das Prestige“, sagt Sportdirektor Bruno Hübner.