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Braves kassieren zwei Niederlagen, Cheremnykh schwer verletzt

Braves kassieren zwei Niederlagen, Cheremnykh schwer verletzt

Homburg. Bitteres Wochenende für die Saar-Pfalz Braves: Nach der 82:84-Niederlage am Freitag gegen die Crailsheim Merlins kassierte der Basketball-Zweitligist aus Homburg gestern beim Aufsteiger Erdgas Ehingen/Urspringschule eine 72:76 (31:34)-Pleite. Dadurch hängen die Braves, die unter die besten Acht und damit in die Playoffs kommen wollten, nach elf Spielen auf dem zwölften Platz fest

Homburg. Bitteres Wochenende für die Saar-Pfalz Braves: Nach der 82:84-Niederlage am Freitag gegen die Crailsheim Merlins kassierte der Basketball-Zweitligist aus Homburg gestern beim Aufsteiger Erdgas Ehingen/Urspringschule eine 72:76 (31:34)-Pleite. Dadurch hängen die Braves, die unter die besten Acht und damit in die Playoffs kommen wollten, nach elf Spielen auf dem zwölften Platz fest.Noch schwerer als die beiden Niederlagen wiegt jedoch die zunächst lebensgefährliche Verletzung des Russen Dmitriy Cheremnykh. Wie sich erst am Samstag herausstellte, erlitt der 2,13 Meter große Center gegen Crailsheim einen Bruch des Schildknorpels mit einem großen Hämatom in der Luftröhre. Cheremnykh wurde umgehend ins Uniklinikum Homburg eingeliefert. "Der Schildknorpel ist das harte Stück an der Spitze, welches man bei sich selbst am Kehlkopf ertasten kann. Dmitriy befindet sich noch bis mindestens Montag auf der Intensivstation, ist aber außer Lebensgefahr", erklärte Antje Hammers-Reinhard, Mannschaftsärztin der Braves.

Da sich am Freitag auch Rob McKiver (Sprunggelenk) und Kosta Karamatskos (Ferse) verletzten, traten die Braves in Ehingen nur noch mit acht Feldspielern an. Zwar schlug sich die dezimierte Mannschaft - angeführt von Lee Jeka (18 Punkte) - wacker, im letzten Viertel konnten die Braves dem Gegner allerdings kaum etwas entgegensetzen.

Dass die Braves am Freitag den Krimi gegen Crailsheim verloren, lag laut Trainer Nenad Josipovic an zwei Punkten: der schwachen Rebound-Arbeit nach der Pause und der Verletzung von McKiver. Der hatte stark begonnen, allein 13 Zähler im ersten Viertel (31:22) markiert, wirkte aber nach einem Schlag auf das Sprunggelenk wie gehemmt. hej