Bradl muss nach Kahnbeinbruch auf Heimrennen verzichten

Bradl muss nach Kahnbeinbruch auf Heimrennen verzichten

Ausgerechnet beim Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring ist MotoGP-Pilot Stefan Bradl erstmals seit neun Jahren nur Zuschauer. Der Kahnbeinbruch in der rechten Hand, den er sich bei einem Sturz im WM-Lauf in Assen/Niederlande zugezogen hatte, verhindert einen Start.

"Die Ärzte sagen, der Bruch braucht bis zu sechs Wochen, bis er fest verheilt ist, weil das Kahnbein sehr schlecht durchblutet ist", sagte der 25-Jährige gestern.

Die Nichtteilnahme ist der vorläufige Tiefpunkt in einer Saison zum Vergessen für Bradl. Nachdem er nach der vergangenen Saison das werksunterstützte LCR-Honda-Team von Lucio Cecchinello verlassen musste und beim drittklassigen Athinà Forward-Team anheuerte, ging es für den Moto2-Weltmeister von 2011 fast nur noch bergab.