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Boll ist für Düsseldorf einfach Gold wert

Boll ist für Düsseldorf einfach Gold wert

Branchenführer Borussia Düsseldorf hat wieder einmal dank EM-Rekordchampion Timo Boll seine Erfolgsserie im deutschen Pokal verlängert. Der 1. FC Saarbrücken musste sich im Halbfinale Fulda-Maberzell geschlagen geben.

Dank des lange verletzt gewesenen EM-Rekordchampions Timo Boll hat der zuletzt schlingernde Branchenführer bei der Pokal-Endrunde in Ulm durch seinen 24. Erfolg die Machtverhältnisse im deutschen Tischtennis wieder zurechtgerückt. Boll avancierte trotz fehlender Matchpraxis nach seiner Knieoperation im Finale gegen Vizemeister TTC Fulda-Maberzell (3:2) wieder zum Matchwinner der Rheinländer.

"Phänomen Timo Boll ", sagte Düsseldorfs Manager Andreas Preuß voller Erstaunen zum starken Auftritt des früheren Weltranglistenersten mit zwei enorm wichtigen Erfolgen gegen Fulda ebenso zufrieden wie erleichtert. Nach den Problemen der Rheinländer im Liga-Alltag ohne Boll - während der Zwangspause des 34-Jährigen war die erfolgsgewohnte Borussia durch nicht weniger als fünf Niederlagen zwischenzeitlich sogar aus den vier Playoff-Rängen gefallen - wertete Boll selbst Düsseldorfs vierten Pokalsieg in Serie als Zeichen wiedergewonnener Stärke: "Man kann uns niemals abschreiben. Nach den schweren Wochen war der Titelgewinn natürlich sehr wichtig für uns. Wir wissen aber, dass wir uns alle noch steigern müssen, wenn wir in Meisterschaft und Champions League lange mitmischen wollen."

Boll hatte sein Team zuvor zu einem 3:0-Halbfinalsieg gegen den TTC Bergneustadt geführt. Fulda war durch einen 3:1-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken ins Finale gekommen. Zwar gelang dem Saarbrücker Tiago Apolonia der Auftaktsieg gegen Wang Xi (13:11, 11:5, 11:9), doch in der Folge verlor Leonardo Mutti, der den verletzten Adrien Mattenet ersetzte, gegen Ruwen Filus (5:11, 9:11, 11:6, 5:11) und Wang Xi (11:7, 5:11, 7:11, 4:11). Die entscheidende Niederlage, die den Plan des FCS zunichte machte, kassierte Bojan Tokic gegen Jonathan Groth (7:11, 11:8, 12:10, 5:11, 7:11).