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Berlins neuer Trainer Luhukay plant für die 2. Bundesliga

Berlins neuer Trainer Luhukay plant für die 2. Bundesliga

Berlin. Der neue Trainer von Hertha BSC, Jos Luhukay, plant für die 2. Bundesliga. "Nach den zwei Gerichtsterminen muss man von der 2. Liga ausgehen", sagte der Nachfolger des scheidenden Otto Rehhagel bei seiner Vorstellung gestern. Nach zwei Instanzen vor der Gerichtsbarkeit des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) steht Hertha wohl sicher als Absteiger aus der Bundesliga fest

Berlin. Der neue Trainer von Hertha BSC, Jos Luhukay, plant für die 2. Bundesliga. "Nach den zwei Gerichtsterminen muss man von der 2. Liga ausgehen", sagte der Nachfolger des scheidenden Otto Rehhagel bei seiner Vorstellung gestern. Nach zwei Instanzen vor der Gerichtsbarkeit des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) steht Hertha wohl sicher als Absteiger aus der Bundesliga fest. Die Berliner hatten gegen die Wertung des Relegationsrückspiels bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf (2:2) Protest eingelegt, weil Fans kurz vor Schluss das Spielfeld stürmten und die Partie für 21 Minuten unterbrochen werden musste. Der Protest wurde vom DFB-Sportgericht und danach auch vom DFB-Bundesgericht abgewiesen. Luhukay, der von Erstligist FC Augsburg kommt, richtet daher den Blick nach vorn: "Wir haben in der Saisonvorbereitung bereits zwei Wochen verloren. Mit Manager Michael Preetz werden wir die Kaderplanung in den nächsten Tagen angehen." Er baut auf ein Gerüst von erfahrenen Spielern wie Torwart Thomas Kraft, setzt aber auch auf die Jugend: "Das Alter eines Spielers ist nicht entscheidend, sondern die Qualität, die er einbringen kann. Ich habe keine Angst, junge Spieler zu bringen."Über den Fall einer Abwahl des Präsidiums bei der Mitgliederversammlung gestern Abend (bei Redaktionsschluss nicht beendet) hat sich Luhukay nach eigener Aussage keine Gedanken gemacht. Bei der Versammlung wollte Präsident Werner Gegenbauer auch entscheiden lassen, ob der Club das Ständige Schiedsgericht anrufen soll, um gegen die Wertung des Relegationsspiels vorzugehen. Der Verein wolle mit den Mitgliedern "reden, ob wir das letzte Rechtsmittel einlegen", erklärte Gegenbauer. dapd

Foto: hannibal/dpa