Bei Saarlouis Royals geht es vor Heimspiel gegen Wasserburg drunter und drüber

Basketball : Kommen und Gehen bei den Royals

Saarlouiser Basketballerinnen treffen in der Bundesliga auf den TSV Wasserburg.

Bei den Saarlouis Royals geht es drunter und drü­ber. Vor dem Heimspiel an diesem Sonntag gegen den TSV Wasserburg (15 Uhr, Stadtgartenhalle) steckt der Basketball-Bundesligist in einem Umbruch – mitten in der Saison und mit dem Rücken zur Wand bei nur einem Sieg aus neun Liga-Spielen und dem frühen Aus im Pokal.

Nach den schweren Verletzungen von Mandy Geniets, Nadjeschda Ilmberger und Andrea Andelová hat nun auch die US-Amerikanerin Caitlin Jenkins die Royals verlassen. Aus privaten Gründen, teilte der Verein mit. Nach SZ-Informationen soll es aber zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen sein. Schon bei vorherigen Stationen hatte Jenkins disziplinarische Probleme.

Aber es gibt auch positive Nachrichten: Kimberly Pohlmann, die die Royals ebenfalls verlassen wollte, spielt nun doch bis Saisonende weiter. Levke Brodersen und Helena Eckerle sind wieder ins Training eingestiegen, zudem wurde die Tschechin Klara Brichacova (24 Jahre alt, 1,98 Meter groß) vom belgischen Club Spirou Charleroi verpflichtet.

Spannend wird sein, ob sich die Rückkehr von Marc Hahnemann schon am Sonntag positiv bemerkbar machen wird. Der Ex-Trainer hatte vor zehn Tagen beim Männer-Zweitligisten Gladiators Trier als Co-Trainer aufgehört und war direkt im Anschluss von den Royals offiziell als „Berater bei Spielerverpflichtungen und zur Unterstützung im Trainingsbetrieb“ angeheuert worden.