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Bei der SV Elversberg fühlt sich zur Zeit alles gut an

Bei der SV Elversberg fühlt sich zur Zeit alles gut an

Elversberg. Die Spieler des Fußball-Regionalligisten SV Elversberg standen am Samstag nach dem Spiel auf dem Platz in einem Kreis zusammen. "Jungs, ich glaube, das hat heute jedem Spaß gemacht. Wir haben für einander gekämpft, gut gespielt und gewonnen. Lasst uns so weiter machen", sagte Kapitän Samir Kozarac in die Runde

Elversberg. Die Spieler des Fußball-Regionalligisten SV Elversberg standen am Samstag nach dem Spiel auf dem Platz in einem Kreis zusammen. "Jungs, ich glaube, das hat heute jedem Spaß gemacht. Wir haben für einander gekämpft, gut gespielt und gewonnen. Lasst uns so weiter machen", sagte Kapitän Samir Kozarac in die Runde. Danach klatschen die Spieler miteinander ab - und dann ging es zu den Fans. Vor 400 Zuschauern hatte die SVE auch ihr zweites Saisonspiel in der Fußball-Regionalliga West gewonnen. Gegen Borussia Mönchengladbach II hieß es am Ende 1:0.Der erste Saisonauftritt zu Hause passte so gut wie selten zuvor. Bereits zur Pause begleitete die Spieler viel Applaus in die Kabine. Zurecht, denn die SVE spielte aggressiv und zwang die Gäste zu Fehlern im Spielaufbau. Die Folge: Viele gute Chancen in der Offensive, keine Gefahr für Daniel Kläs im Tor. Er ersetzt Matthias Kuhn, der sich eine Knochenabsplitterung und Bänderverletzung im Ellenbogen zuzog.

Nach 37 Minuten war es dann soweit. Nach einem Freistoß von Abedin Krasniqi kam Verteidiger Sebastian Wolf (Foto: Imago) sechs Meter vor dem Tor an den Ball und hämmerte die Kugel mit dem Vollspann unter die Querlatte - das 1:0-Siegtor von Wolf, der vergangene Saison im zentralen Mittelfeld spielte. "Mit der Innenverteidiger-Position komme ich gut zurecht. Die liegt mir noch mehr als das Mittelfeld", erklärte er.

Einem, bei dem die Position im Mittelfeld gut passt, ist Christian Grimm. Der Neuzugang vom FSV Mainz II war am Samstag der überragende Mann. Zwei klare Torchancen hatte er, fünf weitere glasklare bereitete er vor. Allerdings blieb es beim knappen 1:0. "Wir hätten das Spiel früh entscheiden müssen. Wir waren klar besser"; sagte Grimm: "Aber es fühlt sich zur Zeit alles gut an. Wir reden auf dem Platz viel und kämpfen füreinander." leh