Beeindruckende Frühform von de Zordo

Beeindruckende Frühform von de Zordo

Ostrau. Wieder ein Sieg von Usain Bolt, Erfolge für Silke Spiegelburg und Matthias de Zordo: Das Leichtathletik-Meeting in Ostrau war am Dienstag ein großer Erfolg aus deutscher Sicht - und bot die gewohnte Ein-Mann-Show des Superstars aus Jamaika. Bolt gewann das 100-Meter-Rennen in 9,91 Sekunden vor Landsmann Steve Mullings (9,97 Sekunden) und Daniel Bailey aus Antigua (10,08)

Ostrau. Wieder ein Sieg von Usain Bolt, Erfolge für Silke Spiegelburg und Matthias de Zordo: Das Leichtathletik-Meeting in Ostrau war am Dienstag ein großer Erfolg aus deutscher Sicht - und bot die gewohnte Ein-Mann-Show des Superstars aus Jamaika. Bolt gewann das 100-Meter-Rennen in 9,91 Sekunden vor Landsmann Steve Mullings (9,97 Sekunden) und Daniel Bailey aus Antigua (10,08). Es war aber auch bei allem ohrenbetäubenden Jubel der Fans und einer kleinen Demonstration seiner Muskeln schon vor dem Start nicht zu übersehen, dass dem 24 Jahre alten Weltrekordhalter nach neun Monaten Wettkampfpause noch einiges zu seiner Bestform fehlt. Sein Vorsprung war ähnlich klein wie bei seinem Saisondebüt am vergangenen Donnerstag in Rom.Stabhochspringerin Spiegelburg feierte mit der persönlichen Jahresbestleistung von 4,60 Metern bereits ihren dritten Sieg in dieser Saison. Kristina Gadschiew aus Zweibrücken teilte sich mit der Britin Holly Bleasdale Platz drei (beide 4,50 Meter). Gadschiew wird übrigens wie Carolin Hingst aus Mainz am Pfingstmontag bei der 47. Auflage des Pfingstsportfestes in Rehlingen an den Start gehen. Das gab Meeting-Direktor Ludwin Klein gestern Nachmittag bekannt.

Gleiches gilt für Speerwerfer Mathias de Zordo - und der wird wohl mit einer Bombenform ins Bungertstadion kommen. In Ostrau zog der Mann vom SV Saar 05 Saarbrücken mit starken 85,78 Metern im letzten Versuch noch an Ex-Weltmeister Tero Pitkämäki aus Finnland (82,31) vorbei. Vize-Europameister de Zordo erzielte damit die zweitbeste Weite dieser WM-Saison. "Das war perfekt, aber auch eine schwere Geburt", sagte der 23-Jährige. "Ich hatte ein gutes Gefühl, aber bei den ersten Versuchen sah es nicht nach diesem Sieg aus." Vereinskollegin Esther Eisenlauer stellte als Siebte mit 61,12 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf. dpa/mwe

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