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Bayer Leverkusen geht von erneutem Spektakel gegen Rom aus

Bayer Leverkusen geht von erneutem Spektakel gegen Rom aus

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und 22 Grad: Als Rudi Völler gestern Mittag in seiner Lieblingsstadt und zweiten Heimat Rom landete, war bei Bayer Leverkusens Sportchef die Welt in Ordnung. "Wenn wir hier nicht verlieren, spricht alles für uns", sagte der frühere Weltklassestürmer vor der Rückkehr an seinen alten Arbeitsplatz im Stadio Olimpico, wo Bayer bei AS Rom heute Abend (20.45 Uhr/Sky) den möglicherweise entscheidenden Schritt Richtung Achtelfinale machen will.Für Völler, der von 1987 bis 1992 selbst für die Roma auf Torejagd ging, ist aber klar, dass das Rückspiel kein Zuckerschlecken wird.

Und ein neuerliches Spektakel wie beim 4:4 in Hinspiel schließt er nicht aus: "Es ist nicht gesagt, dass es diesmal vorsichtiger zugehen wird." Vor zwei Wochen hatte die Werkself 2:0 geführt, dann 2:4 zurückgelegen und anschließend in einem unglaublichen Schlussspurt noch einen Punkt gerettet.

"So eine engagierte Leistung müssen wir noch einmal zeigen", forderte Trainer Roger Schmidt, der wohl erneut auf seinen Kapitän Lars Bender (Sprunggelenk) verzichten muss. Dessen Rolle wird erneut Kevin Kampl übernehmen, der im Hinspiel das 3:4 erzielt und das 4:4 durch Admir Mehmedi vorbereitet hatte.