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Fußball-Bundesliga
Batshuayi rettet dem BVB einen glücklichen Sieg

Michy Batshuayi erzielte das 2:1 und das 3:2 für Borussia Dortmund.
Michy Batshuayi erzielte das 2:1 und das 3:2 für Borussia Dortmund. FOTO: dpa / Annegret Hilse
Dortmund. Dortmund schlägt Frankfurt in der Nachspielzeit 3:2.

Am Donnerstag eine Schmach, am Sonntag ein enorm wichtiger Sieg: Borussia Dortmund hat seine Europa-League-Blamage blitzschnell abgeschüttelt und dank Michy Batshuayi Kurs auf die Champions-League-Teilnahme genommen. Keine 72 Stunden nach der Pleite gegen Red Bull Salzburg distanzierte der BVB in der Bundesliga das zuvor punktgleiche Eintracht Frankfurt mit einem 3:2 (1:0) und eroberte den dritten Tabellenplatz von Bayer Leverkusen.


Bitter: Das erste BVB-Tor erzielten die Frankfurter selbst – Marco Russ (12.) grätschte den Ball unglücklich über die Linie. Den Ausgleich durch Luka Jovic (75.) konterte Joker Batshuayi nur zwei Minuten später. Nach dem 2:2 durch Danny Blum (90.+1) traf der Matchwinner erneut (90.+4).

Peter Stöger, in der Liga ungeschlagen, setzte Zeichen: Eine Leistung wie im Salzburg-Spiel (1:2) lässt sich der BVB-Trainer nicht ungestraft bieten. Der Österreicher setzte Weltmeister Mario Götze, Julian Weigl, Sokratis und Batshuayi zunächst auf die Bank. Marco Reus, für seine Vertragsverlängerung bis 2023 ausgiebig gefeiert, meldete den BVB mit einem Volleyschuss im Spiel an (7.), Schürrle hätte per Kopf aus kurzer Distanz das 1:0 erzielen müssen (10.). Dies erledigte dann Eintracht-Abwehrspieler Russ unfreiwillig – in höchster Not und bedrängt vom einschussbereiten Reus.



Die Gäste sahen sich hilflos Wellen klar strukturierter, zielstrebiger Angriffe entgegen. Doch die Frankfurter kämpften sich in der zweiten Hälfte langsam ins Spiel. Die Dortmunder Überlegenheit war dahin, die Angst vor einem erneuten Nackenschlag raubte dem BVB die Leichtigkeit – Jovic traf wuchtig per Kopf zum 1:1. Doch Batshuayi, der nach einer Stunde Maximilian Philipp ersetzt hatte, schlug umgehend zurück, ehe die Nachholspielzeit vor allem die Dortmunder Anhänger im Stadion von den Sitzen riss.