Basketball: Schröder und Pleiß gegen Tschechien dabei

Wetzlar · Mit den NBA-Profis Dennis Schröder und Tibor Pleiß trifft die deutsche Nationalmannschaft am heutigen Freitag in Wetzlar auf Tschechien. Dirk Nowitzki stößt am Montag im Trainingslager auf Mallorca zum Team.

Dirk Nowitzki schwitzt noch im Einzeltraining, doch für Dennis Schröder und Tibor Pleiß wird es ernst: Mit dem Härtetest gegen Tschechien beginnt für die beiden NBA-Profis die heiße Phase der EM-Vorbereitung. Vor allem auf Spielmacher Schröder von den Atlanta Hawks werden beim Spiel der deutschen Basketball-Nationalmannschaft heute (19.30 Uhr) in Wetzlar die Augen gerichtet sein. "Dennis muss das Spiel leiten, es schnell machen, unsere Schützen in Stellung bringen, selbst zum Korb ziehen", sagte Nowitzki. Dem 21 Jahre alten Point Guard komme bei der EM (5. bis 20. September) mit der Vorrunde in Berlin eine Schlüsselrolle zu, befand Nowitzki. Der 37-Jährige selbst wird hingegen "sicher keine 35 Minuten auf dem Platz stehen. Ich kann ein Spiel nicht mehr so dominieren." Allerdings arbeitet Nowitzki seit Wochen individuell mit Mentor Holger Geschwindner an seiner Form und wird am Montag im Trainingslager auf Mallorca erstmals seit vier Jahren zur Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) stoßen.

Noch ohne den Star der Dallas Mavericks soll gegen Tschechien zunächst der vierte Testspielsieg im vierten Vergleich her. "Dennis und Tibor sind sehr wichtig für uns", sagte Bundestrainer Chris Fleming. Während Schröder mit der Erfahrung aus zwei Jahren in der stärksten Liga der Welt anreist, ist die NBA für Pleiß noch Neuland. Der 2,18 Meter große Center unterschrieb vor wenigen Wochen bei den Utah Jazz . "Aber jetzt konzentriere ich mich nur auf die Nationalmannschaft", sagte der frühere Bamberger.

Viel Zeit bleibt nicht, bis es in Berlin in der Sechsergruppe mit dem WM-Zweiten Serbien, dem EM-Zweiten Spanien, Italien, der Türkei und Island um den Einzug in die EM-Finalrunde im französischen Lille geht. Nur die ersten vier Teams kommen weiter. Die Finalisten qualifizieren sich direkt für Rio, die nächsten vier Mannschaften erhalten 2016 die Chance über eine weitere Qualifikationsrunde.