Basketball: Keine Verschnaufpause für die Saar-Pfalz Braves

Basketball: Keine Verschnaufpause für die Saar-Pfalz Braves

Homburg. Englische Woche für die Saar-Pfalz Braves - nach dem Sieg unter der Woche gegen Kirchheim (92:72) steht am Sonntag bereits das nächste Heimspiel für den Basketball-Zweitligisten an. Gegner im heimischen Sportzentrum Homburg-Erbach sind ab 18 Uhr die Giants aus Nördlingen

Homburg. Englische Woche für die Saar-Pfalz Braves - nach dem Sieg unter der Woche gegen Kirchheim (92:72) steht am Sonntag bereits das nächste Heimspiel für den Basketball-Zweitligisten an. Gegner im heimischen Sportzentrum Homburg-Erbach sind ab 18 Uhr die Giants aus Nördlingen. Für Carl Mbassa eine besondere Partie, spielte er doch zwei Jahre für die Giants, bevor er vor dieser Saison ins Saarland wechselte. "Vor allem zu Joe Tesfaldet habe ich noch regelmäßig Kontakt, da er mein Trauzeuge war", freut sich der Forward auf das Wiedersehen. Dass es gegen Nördlingen schwer wird, hat die 67:73-Hinspielniederlage gezeigt. Nun haben die Gäste unter der Woche aber mit Andras Zsoldos auch einen neuen Trainer verpflichteten, was die Sache noch etwas komplizierter macht. "Ein neuer Trainer bringt natürlich immer neue Impulse und Spielsysteme. Das macht die Sache nicht leichter für uns", sagt der 31-jährige. Mbassa selbst findet nach neunwöchiger Verletzungspause langsam wieder seine Form. Während seiner Abstinenz auf dem Feld hat er Trainer Nenad Josipovic assistiert und Videos der kommenden Gegner analysiert. "Langfristig würde ich hier gerne die Co-Trainer-Schiene fahren. Spätestens in der Ersten Liga braucht der Cheftrainer auch einen Assistenten", schmiedet der mit einem Zweijahresvertrag ausgestattete Sport- und Französischlehrer bereits Zukunftspläne. Doch noch steht Mbassa auf dem Parkett und nicht daneben. Durch den überraschend deutlichen Erfolg gegen Kirchheim hat der Vierte vor dem Start der Rückrunde nochmals Selbstvertrauen getankt und schaut in der Tabelle weiter nach oben. "Jeder hat seine Spielzeit bekommen. Das ist gut für die Psyche der Mannschaft", hofft Carl Mbassa, den Schwung mitnehmen zu können. hej

Mehr von Saarbrücker Zeitung