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Basketball: Braves wollen gegen Düsseldorf den ersten Heimsieg

Basketball: Braves wollen gegen Düsseldorf den ersten Heimsieg

Homburg. "Wir haben doch erst drei Spiele hinter uns. Von daher verspüre ich keinen Druck", blickt Kosta Karamatskos entspannt auf die kommenden Aufgaben. Der Spieler von Basketball Zweitligist Saar-Pfalz Braves ist mit dieser Einstellung nicht allein

Homburg. "Wir haben doch erst drei Spiele hinter uns. Von daher verspüre ich keinen Druck", blickt Kosta Karamatskos entspannt auf die kommenden Aufgaben. Der Spieler von Basketball Zweitligist Saar-Pfalz Braves ist mit dieser Einstellung nicht allein. Auch Manager Stephan Seile sieht trotz der Niederlagen gegen die Cuxhaven Bascats (84:93) und bei den webmoebel Baskets Paderborn (93:98) keinen Grund zur Panik: "Die Mannschaft hat nach dem Cuxhaven-Spiel eine eindeutige Reaktion in Paderborn gezeigt. Wir hatten die Partie selbst in der Hand und nur durch zwei dumme Entscheidungen am Ende verloren."In der Tat zeigten sich die Braves am Montag gut erholt vom Defensiv-Debakel gegen Cuxhaven (21 Offensiv-Rebounds für den Gegner). "Wir haben als Team viel besser verteidigt und auch die Rebound-Statistik für uns entschieden. Aber Paderborn hatte fast eine 50-prozentige Dreierquote", begründet Karamatskos die Niederlage.

Doch unterm Strich stehen ein Sieg und zwei Niederlagen zum Saisonauftakt - kein Start nach Maß. Und die Spiele werden auch nicht leichter. Schon morgen haben die Braves ab 19 Uhr im Sportzentrum Homburg-Erbach einen der dicksten Brocken der Liga vor der Brust. Bundesliga-Absteiger Gloria Giants Düsseldorf ist mit dem Mitteldeutschen BC Topfavorit auf den direkten Wiederaufstieg. "Ich sehe Düsseldorf analog zum FC Bayern im letzten Jahr. Es ist ein perfektes Spiel für uns, um zurückzukommen, denn eigentlich können wir nicht gewinnen", sagt Seile.

Ganz so stark wie der FCB in der vorigen Saison sind die Riesen vom Rhein nicht, mussten sie am vorigen Spieltag doch eine Heimniederlage gegen Aufsteiger Nürnberger Basketball Club einstecken (73:83). "Düsseldorf ist sehr gut besetzt, aber man hat gesehen, dass dieses Jahr jeder jeden schlagen kann. Deshalb bin ich optimistisch", glaubt Karamatskos an die eigene Stärke und an den ersten Heimsieg. hej