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Barcelona: Marc-André ter Stegen hat ein „komisches Gefühl“

Barcelona: Marc-André ter Stegen hat ein „komisches Gefühl“

Das „komische Gefühl“, das ihn beim Verlassen seiner Jugendliebe Borussia Mönchengladbach nach 18 Jahren beschlichen hat, könnte auch der Ungewissheit geschuldet sein. Seit Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen mit dem FC Barcelona im Januar grundsätzliche Einigung erzielte – offiziell ist der Wechsel erst seit Montagabend –, hat sich einiges verändert.



Während der USA-Reise der Nationalmannschaft leistete sich der 22-Jährige ein grotesk-komisches Gegentor und wurde zum Gespött, bei Bundestrainer Joachim Löw ist er seitdem allenfalls als Notnagel gefragt - wie zuletzt beim 0:0 gegen Polen. Zudem verlässt Trainer Gerardo Martino den FC Barcelona. Über die Einstellung des seit Montag feststehenden Nachfolgers Luis Enrique zu dem deutschen Torhüter, der kaum internationale Erfahrung hat, kann nur gerätselt werden. Immerhin: Sportdirektor Andoni Zubizarreta, einst spanischer Nationaltorhüter, gilt als Fürsprecher ter Stegens. Und die Torhüter Victor Valdes und José Manuel Pinto verlassen Barcelona. Ter Stegen bekommt zunächst also nur Konkurrenz aus der zweiten Mannschaft - wenn Enrique ihm vertraut.