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Australian Open: Murray und Henin erreichen Halbfinale

Australian Open: Murray und Henin erreichen Halbfinale

Melbourne. Mit Schmerzen im Knie hat Titelverteidiger Rafael Nadal (Foto: afp) im Viertelfinale der Australian Open aufgegeben. Mürrisch blickend schlich der Spanier gestern in Melbourne beim Stand von 3:6, 6:7 (2:7), 0:3 aus der Arena und ließ Andy Murray und 15 000 Zuschauer zurück. "Ende des zweiten Satzes ist es passiert

Melbourne. Mit Schmerzen im Knie hat Titelverteidiger Rafael Nadal (Foto: afp) im Viertelfinale der Australian Open aufgegeben. Mürrisch blickend schlich der Spanier gestern in Melbourne beim Stand von 3:6, 6:7 (2:7), 0:3 aus der Arena und ließ Andy Murray und 15 000 Zuschauer zurück. "Ende des zweiten Satzes ist es passiert. Danach konnte ich nicht mehr richtig laufen", sagte Nadal. Das Pech des einen war das Glück des anderen. Wobei es in der Viertelfinalpartie von Beginn an so schien, als sollte Murray im zehnten Vergleich zum dritten Mal als Sieger vom Platz gehen. Er spielte aggressiv und präzise. "Es tut mir leid, aber Sieg ist Sieg", sagte Murray, der sich ein wenig den Rücken verdreht hatte. Im Halbfinale, das vor Murray als letzter Brite John Lloyd 1977 erreicht hatte, bekommt er es mit Marin Cilic zu tun. Der schaltete Andy Roddick mit 7:6 (7:4), 6:3, 3:6, 2:6, 6:3 aus. Cilic ist der erste Kroate, der bei den Australian Open im Halbfinale steht. "Ich bin sehr müde. Mal sehen, wie ich mich bis zum nächsten Spiel erholt habe", sagte er nach seinem dritten Fünfsatzspiel in Melbourne. Auch Cilic profitierte von einer Verletzung des Gegners. Roddick spielte aber weiter, nachdem er sich zu Beginn des zweiten Satzes behandeln lassen hatte und diese Prozedur mehrfach wiederholen ließ. "Zwei Finger meiner rechten Hand waren taub. Ich konnte nicht mehr hart schlagen", erklärte der Aufschlag-Weltrekordler aus den USA: "Aber der Physiotherapeut hat gesagt, dass nichts passieren kann - also habe ich weitergespielt." Justine Henin setzte ihre Rückkehr derweil mit beeindruckender Selbstverständlichkeit fort. Die Belgierin, die vor drei Wochen auf die Tennis-Tour zurückgekehrt war, zog gegen die Russin Nadja Petrowa durch ein 7:6 (7:3), 7:5 ins Halbfinale ein. Auf die Siegerin von 2004 wartet nun die Chinesin Li Zheng, die sich mit 6:1, 6:3 gegen Maria Kirilenko aus Russland behauptete. dpa