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Außenseiter in der Hammergruppe

Außenseiter in der Hammergruppe

Limbach. Enttäuschte Mienen gab es bei den Fußballern des SV Limbach/Dorf nach der Auslosung der Vorrundengruppen zum 18. Volksbanken-Hallenmasters des Saarländischen Fußballverbandes. Denn Fortuna war mit dem klassentiefsten Verein im Teilnehmerfeld nicht im Bunde

Limbach. Enttäuschte Mienen gab es bei den Fußballern des SV Limbach/Dorf nach der Auslosung der Vorrundengruppen zum 18. Volksbanken-Hallenmasters des Saarländischen Fußballverbandes. Denn Fortuna war mit dem klassentiefsten Verein im Teilnehmerfeld nicht im Bunde. In der Gruppe A hat es der SVL mit Titelverteidiger FC Hertha Wiesbach (Saarlandliga), sowie den beiden besten Mannschaften der Qualifikation, dem SV Auersmacher und den SF Köllerbach (beide Oberliga) zu tun. "In dieser Gruppe wird es besonders schwer für uns", sagt SVL-Spielertrainer Thorsten Schütte.

Schütte ist bei Limbach der einzige Spieler, der schon einmal beim Masters dabei war. 2004 war er mit dem FC Homburg Masters-Sieger. Mit 6:4 nach Siebenmeterschießen bezwangen die Grün-Weißen damals die SG Noswendel-Wadern. Dass Schütte am 7. Februar wieder den Siegerpokal in die Höhe stemmt, glaubt keiner. "Wir sind natürlich klarer Außenseiter", weiß Schütte.

Die Qualifikation war für den SVL schon ein Riesenerfolg - gerade dank Schütte. "Er hat überragend gespielt und zudem der Mannschaft ein klares System vorgegeben", lobt Limbachs Spielausschussvorsitzender Peter Hoffmann. Dieses System setzte sein Team, in der mit Patrick Backes, Yannick Gard und Erdogan Görener drei Akteure stehen, die noch A-Jugend spielen können, gut um. So konnte Limbach unter anderem den LBS-Cup des FC Wadrill gewinnen. "Wir haben gezeigt, dass wir gegen Teams, die eine oder zwei Klassen höher spielen, mithalten können", sagt Schütte.

Limbach kann in Homburg auf seine Fans bauen. Zwei Busse werden zum Masters gechartert, viele werden mit Privat-Autos anreisen. Zudem wurden zahlreiche T-Shirts bestellt. Die Euphorie rund um den SVL gibt es aber nicht erst seit der Masters-Qualifikation. "Die haben wir eigentlich die ganze Vorrunde, wegen der unerwartet guten Leistungen in der Landesliga", erklärt der Vereinsvorsitzende Stefan Hoffmann. Obwohl der SVL vier Stammkräfte verlor, stehen die Blau-Weißen auf Platz zwei.