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Aufsteiger Bübingen setzte die Palatia gewaltig unter Druck

Aufsteiger Bübingen setzte die Palatia gewaltig unter Druck

Limbach. "Am Ende musste ich froh sein, dass wir wenigstens mit dem 2:2 einen Punkt behalten haben", erklärte Limbachs Spielertrainer Dimitrije Dimitrijevic nach dem Verbandsliga-Heimspiel des FC Palatia gegen den Aufsteiger SV Bübingen. In den letzten 20 Minuten der Begegnung hatten die Gäste vor 200 Zuschauern die besseren Kraftreserven und durch Benjamin Schadt (86

Limbach. "Am Ende musste ich froh sein, dass wir wenigstens mit dem 2:2 einen Punkt behalten haben", erklärte Limbachs Spielertrainer Dimitrije Dimitrijevic nach dem Verbandsliga-Heimspiel des FC Palatia gegen den Aufsteiger SV Bübingen. In den letzten 20 Minuten der Begegnung hatten die Gäste vor 200 Zuschauern die besseren Kraftreserven und durch Benjamin Schadt (86.) die große Möglichkeit zum Siegtreffer.

Dabei fing die Partie für die Limbacher optimal an. Schon nach acht Minuten führte die Palatia durch David Lindemann. Doch schon fünf Minuten später ärgerte sich Dimitrijevic über den schnellen Ausgleich durch Kevin Abstiens. Erst nach gut 30 Minuten steigerte sich die Heimelf und setzte den Aufsteiger aus Bübingen nun gewaltig unter Druck. Stürmer Christoph Sandmayer sorgte mit einigen Aktionen für viel Gefahr für das Tor von Moritz Junge. Zunächst verfehlte ein 18-Meter-Schuss (33.) von Sandmayer nur knapp das Torgehäuse. Nachdem David Lindemann (37.) eine Riesenchance vergab, senkte sich ein Sandmayer-Kopfball (41.) auf die Latte. Eine Minute später klappte es: Mit einer 25 Meter Bogenlampe brachte Sandmayer seine Mannschaft mit 2:1 in Führung. Kurz vor der Halbzeit hatten die Limbacher Fans erneut den Torschrei auf den Lippen, aber Torwart Junge parierte einen Kopfball von Rizgar Daoud glänzend. Dimitrijevic stellte fest, "dass wir nach diesen sehr starken 20 Minuten mit einem Vorsprung von mindestens 3:1 in die Pause hätten gehen müssen."

Bübingen kam nach dem Seitenwechsel durch einen Schadt-Freistoß zu seiner nächsten Torgelegenheit. Limbach brachte in der Offensive nicht mehr viel zustande, sieht man einmal von einer Chance durch den eingewechselten Sebastian Piotrowski (70.) ab. Nach dem Ausgleich durch Schadt (71.) waren die Gäste dem Sieg näher als die Palatia. "Viele Spieler von mir ließen in den letzten Wochen einige Trainingseinheiten aus", begründete Dimitrijevic das konditionelle Nachlassen bei einem Großteil seiner Mannschaft. ha