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Aufschwung soll weitergehen

Aufschwung soll weitergehen

Der Aufwärtstrend des FC Homburg in den vergangenen Wochen lässt sich auch an der Leistung von Torhüter David Buchholz festmachen. Der 30-Jährige will auch gegen Nachbar Zweibrücken fehlerfrei bleiben.

In der Fußball-Regionalliga hat der FC Homburg zuletzt mit drei Siegen in Folge auf sich aufmerksam gemacht. An diesem Samstag um 14 Uhr soll der nächste folgen. Dann kommt der SVN Zweibrücken zum Lokalderby ins Waldstadion. Es ist das zweite von vier Spielen, in denen es für den FCH nacheinander gegen die in der Tabelle letztplatzierten Mannschaften geht.

Dass die Grün-Weißen zuletzt trotz mäßiger Leistung beim Schlusslicht KSV Baunatal als Sieger vom Platz gingen (2:0), darf sich nicht zuletzt Torwart David Buchholz ans Revers heften. Beim Stande von 0:0 tauchte kurz vor der Halbzeit Baunatals Manuell Pforr allein im Homburger Fünf-Meter-Raum auf. Doch Buchholz verhinderte mit einer tollen Parade den möglichen Rückstand. Die Szene unterstreicht einmal mehr den deutlichen Formanstieg des Torwarts, der sich zu Beginn der Runde noch schwer tat. "Ich war selber unzufrieden, weil ich noch nicht auf meinem Level war", berichtet der 30-Jährige von seinen Anfangsproblemen in Homburg nach dem Wechsel von den SF Lotte im Sommer.

"Wenn man ein Dreivierteljahr nicht gespielt hat, ist es normal, dass man nicht vor Selbstvertrauen strotzt", sagt sein Trainer Jens Kiefer. Nun aber, so Kiefer über seine Nummer eins, werde er kontinuierlich stärker: "Ich bin absolut zufrieden mit seiner Leistung." Buchholz selbst erklärt: "Ich hatte in Lotte in der letzten Saison wenig gespielt und war auf der Suche, was ich besser machen muss. Ich habe einfach die Spiele einfach gebraucht."

Seine persönliche Leistungssteigerung stellt Buchholz auch in den Kontext des mannschaftlichen Aufschwungs. Der gebürtige Essener sieht ein Wechselspiel zwischen dem Erfolg der Mannschaft und dem Leistungsvermögen der einzelnen Spieler. "Man ist immer ein Teil des Ganzen. Jeder einzelne profitiert von der Gesamtsituation", erklärt er die Dynamik innerhalb des Teams. Entsprechend sieht er auch die verbesserte mannschaftliche Geschlossenheit als wichtigsten Faktor für den derzeitigen Erfolgslauf. Während zum Anfang der Runde die meisten Spieler mit sich selbst beschäftigt gewesen seien, herrsche jetzt ein ausgeprägteres Wir-Gefühl. Die schwache Leistung bei der 0:2-Heimniederlage gegen den SC Freiburg II war für Buchholz der entscheidende Punkt, an dem die Mannschaft ihren Charakter zeigen musste. "In schwierigen Momenten gibt es immer den Scheidepunkt. Entweder lässt man sich dann hängen oder man reißt sich zusammen", sagt der Torwart. Am Samstag wollen die Grün-Weißen erneut beweisen, dass sie sich für die zweite Option entschieden haben.