Aufschwung im Schleichtempo: Werder und HSV treten auf der Stelle

Aufschwung im Schleichtempo: Werder und HSV treten auf der Stelle

Markus Gisdol hat trotz der Fortsetzung der Sieglos-Serie des Hamburger SV einen Aufschwung ausgemacht. "Die gesamte erste Halbzeit war einer der besten Auftritte", sagte der Trainer des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga nach dem 2:2 (2:2) im 105. Nordderby gegen Werder Bremen : "Was wir offensiv angeboten haben, da war nicht viel zu bemängeln." Auch sein Bremer Trainer-Kollege Alexander Nouri sieht sein Team unbeirrt auf dem Weg nach oben: "Der Geist hat mir gut gefallen."

Fortschritte sind tatsächlich bei beiden erkennbar - die spielerische Substanz bleibt aber dürftig, wie vor allem die zerfahrene zweite Halbzeit offenbarte. In den ersten 45 Minuten wurde reichlich Spektakel geboten, etwas vogelwild, aber mitreißend. Die HSV-Treffer von Michael Gregoritsch (3. und 28.) waren herrlich herausgespielt, doch böse Patzer, gepaart mit einem Mangel an Konsequenz in der Defensive, führten auch zu den Gegentoren von Fin Bartels (14.) und Serge Gnabry (45.).

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